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28.11.2019

VBE: Menschen für Kitarbeit begeistern

Zur Kita-Reform

Anlässlich der für heute geplanten Landtagsdebatte über das Gesetz zur qualitativen Weiterentwicklung der frühen Bildung fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW einen Fokus auf die Fachkräftegewinnung.

„Die Idee von Kommunalministerin Scharrenbach, das Recht auf den Ganztag zu stoppen, spricht für sich. Das zeigt doch deutlich, dass allen bewusst ist, wie stark der Personalmangel ist. Kita und Schule benötigen schon jetzt wesentlich mehr Erzieherinnen und Erzieher. Bessere Arbeitsbedingungen wären eine starke Werbung für den Beruf. Im Gesetzesentwurf fehlen dafür leider wichtige Punkte. So sind etwa die Vor- und Nachbereitungszeiten nicht berücksichtigt. Die Landesregierung setzt wieder auf das hohe Engagement der Fachkräfte. Es sollte aber längst darum gehen, sie zu entlasten und dadurch mehr Menschen für den Beruf zu begeistern“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.  

Im neuen Gesetzentwurf werden zumindest VBE-Forderungen berücksichtigt. „Die Flexibilisierung der Betreuungszeiten bleibt zwar optional, aber die Einschränkung je nach personellen Möglichkeiten wurde aufgenommen. In den Zuschusskriterien für die Flexibilisierung wurde das Kriterium von 50 Stunden auf 47 Stunden abgesenkt. Insgesamt sind das kleine erfreuliche Schritte, aber wer längere Öffnungszeiten will, muss mehr für die Fachkräftegewinnung unternehmen“, erklärt Behlau.

 

Weiterführende Informationen:

Gesetz zur qualitativen Weiter-entwicklung der frühen Bildung. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend Drucksache 17/7934 (Neudruck)


Pressemitteilung 88-2019
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19.11.2019
VBE: Erster Schritt, aber NRW braucht eine langfristige Perspektive

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt die Unterzeichnung des Gute-Kita-Vertrages für die Bundesmittel und unterstützt die Forderung von Minister Stamp nach weiteren Bundesmitteln.

„Die Träger benötigen langfristige Perspektiven. NRW benötigt bestmögliche Bildung. Beides geht nur zusammen, wenn Gelder regelmäßig fließen. Anschubfinanzierungen sind nur kurzfristige Hilfen. Kontinuierliche Bildungsprozesse brauchen stabile Rahmenbedingungen. Kommune und Land haben dafür zwar langfristige Unterstützung zugesichert, aber der Bund sollte als dritter und verlässlicher Partner mehr als nur einen einmaligen Anschub liefern. Die gewaltige Summe darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Bildung kontinuierlich finanziert werden muss“, erklärt Barbara Nolte, VBE-Referatsleiterin Erzieher/-innen.

14.11.2019
VBE: Die Landesregierung muss jetzt liefern

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zur Grundschule stellt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW notwendige Eckpunkte vor, die der angekündigte Masterplan Grundschule beinhalten muss. Für den VBE ist der Haushaltsplan 2020 unvollständig.

„Die Landesregierung muss jetzt ein wertschätzendes Zeichen für die vernachlässigten Grundschulen setzen. Personalmangel erfordert echte Maßnahmen. Es bringt doch nichts, wenn der Finanzminister Stellen in einen Haushalt einstellt, von denen alle vorher wissen, dass sie leerlaufen werden. Aufstieg durch Bildung darf kein Versprechen bleiben, sondern ist ein notwendiger Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft des Landes. Ohne die Stärkung aller Schulformen wird das aber nicht gelingen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

13.11.2019
VBE: Die künftigen Lehrkräfte auch in NRW halten

Wie das Wissenschaftsministerium soeben mitteilte, werden die Studienkapazitäten für das Lehramt in Nordrhein-Westfalen deutlich erhöht.

„Das ist in der Tat ein Schritt in die richtige Richtung und zeigt die Anstrengungen der Schulministerin perspektivisch gegen den Lehrkräftemangel vorzugehen. Natürlich muss das dritte Maßnahmenpaket jetzt gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit enthalten. Es müssen alle Lehrämter gleich attraktiv werden, wenn die jungen Lehrkräfte auch in Nordrhein-Westfalen bleiben sollen. Bei dieser Anstrengung ist die gesamte Landesregierung gefordert, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen und aus NRW ein Land des Aufstiegs durch Bildung zu machen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

12.11.2019
VBE: Das Zusammenspiel läuft nicht mehr rund

Die Halbzeitbilanz der Landesregierung kommentiert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW in seiner heutigen Pressemitteilung.

„Wer mit dem Anspruch antritt, weltbeste Bildung zu ermöglichen und ankündigt, ein Land des Aufstiegs durch Bildung zu schaffen, verspricht Champions League. Zwar zeigte sich zu Beginn bei G9, was geleistet werden kann, wenn ein Team sich einig ist und gemeinsam etwas schaffen will, aber das Zusammenspiel läuft nicht mehr rund. Die Zeit für weitere große Würfe wird immer knapper. Im Haushalt 2020 fehlen notwendige Schritte, was es sehr schwierig macht, in der zweiten Halbzeit noch aufzuholen. Das liegt offenbar nicht an der Schulministerin, die viele Probleme erkennt und signalisiert, diese anpacken zu wollen. Doch Bildung kostet und erfordert ein starkes Zusammenspiel von Ministerpräsident Laschet, Finanzminister Lienenkämper und Schulministerin Gebauer. Nur dann können bis zur nächsten Wahl der Personalmangel, die Digitalisierung, die Inklusion und letztlich die Schullandschaft als Ganzes qualitativ angepackt werden. Die L andesregierung muss sich an ihren Ankündigungen messen lassen – da ist noch viel Luft nach oben“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

11.11.2019
VBE: Schulen brauchen mehr Unterstützung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der ARD-Umfrage zur Digitalisierung eine stärkere Unterstützung der Schulen. Für den VBE sind die schlechten Ergebnisse nicht überraschend. „Es gibt in dieser Frage auch kein Erkenntnisproblem, aber gewaltige Umsetzungsprobleme“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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Düsseldorf, 19. - 21.03.20

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Dortmund, 11.03.20

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Ausgabe 1119


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