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15.12.2016

Schlusslicht NRW muss Aufholjagd starten

Der Bildungsfinanzbericht ist erschienen.

In keinem anderen Bundesland wird so wenig Geld pro Schülerin und Schüler ausgegeben, wie in Nordrhein-Westfalen. Zu diesem Schluss kommt der Bildungsfinanzbericht, der heute vom Statistischen Bundesamt vorgestellt wurde. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz wird in diesem regelmäßig festgehalten, welche Ausgaben im Bildungsbereich getätigt werden.


Seit 2005 sind die Ausgaben von 4.600 Euro pro Schülerin und Schüler um 1.100 Euro auf 5.700 Euro in 2013 gestiegen. Andere Bundesländer konnten die Ausgaben in derselben Zeit um über 2.000 Euro steigern (Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen).

Der VBE-Landesvorsitzende bekräftigt: "Wir sehen die Anstrengungen der Landesregierung, aber da muss deutlich mehr passieren, wenn NRW nicht das ewige Schlusslicht bleiben soll. Die Zahlenspiele der Landesregierung können die bestehenden Defizite nicht dauerhaft zudecken. In Relation zum BIP werden in NRW nur 3,9 % öffentliche Bildungsausgaben getätigt. In anderen Bundesländern beträgt die Quote bis zu 5,2 %. Die Landesregierung muss sich die Frage gefallen lassen, wie sie das gegenüber den Menschen in NRW verantworten will."


Pressemitteilung 53-2016
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