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Zur Schuljahrespressekonferenz

VBE: Weitere Aufgaben brauchen gute Bedingungen

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Schulministerin Dorothee Feller zum neuen Schuljahr nimmt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW die vorgestellten Vorhaben in den Blick. Der VBE wird die angekündigten Maßnahmen kritisch und konstruktiv begleiten.

Mit Lernstand 5, dem Ausbau des zentralen Schülerfeedbacks, neuen Instrumenten für Zielvereinbarungen, einer weiterentwickelten Fortbildungsstrategie und zusätzlichen Unterstützungsangeboten für den Unterricht setzt das Schulministerium den mit dem Schulkompass eingeschlagenen Weg fort.

Anne Deimel, Landesvorsitzende des VBE: „Neue Instrumente müssen die Arbeit unterstützen und dürfen nicht dazu führen, dass zusätzliche Aufgaben entstehen, ohne gleichzeitig für die notwendigen Voraussetzungen zu sorgen. Es ist richtig, genau hinzuschauen, was Schülerinnen und Schüler können und wo sie Unterstützung brauchen. Entscheidend ist aber, was anschließend mit diesen Erkenntnissen geschieht. Wenn aus den Ergebnissen individuelle Förderung entstehen soll, müssen Schulen auch die Möglichkeit haben, diese Förderung zu leisten. Dafür brauchen wir kleinere Klassen und mehr Fachkräfte. Die Landesregierung ist weiterhin stark gefordert, die notwendigen Fachkräfte zu gewinnen.“

Der VBE wird die vorgestellten Maßnahmen daran messen, ob sie tatsächlich zu einer Verbesserung beitragen. Gute Schulentwicklung braucht klare Ziele und sinnvolle Instrumente. Sie braucht aber ebenso die Fachkräfte, die diese Entwicklung jeden Tag gestalten.

Deimel abschließend: „Die Kolleginnen und Kollegen starten mit großem Engagement in das neue Schuljahr. Dieses Engagement verdient Vertrauen und verlässliche Arbeitsbedingungen. Denn bei allen neuen Vorhaben bleibt die zentrale Herausforderung bestehen: Mehr Aufgaben treffen weiterhin auf zu wenig Personal.“

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