VBE: Realistische Reaktion – Zeitdruck aber unnötig (25.03.2025)
Anlässlich der heute veröffentlichten Handlungsempfehlungen des Schulministeriums NRW zum Umgang mit Handys erklärt Stefan Behlau, Vorsitzender des VBE NRW:
„Wir begrüßen, dass das Schulministerium auf die Eigenverantwortung der Schulen setzt. Allerdings halten wir es in Zeiten des massiven Personalmangels für nicht zielführend, Schulen mit unnötigem Zeitdruck zu belasten. Die Handlungsempfehlungen können Schulen dabei unterstützen, Lösungen zu entwickeln, die der Lebensrealität junger Menschen gerecht werden und gleichzeitig klare Regeln bieten. Medienkompetenz lässt sich nicht durch Verbote vermitteln, sondern durch konsequente, praxisnahe Bildung. Mit Blick auf die oftmals unzureichende technische Ausstattung wäre ein generelles Handyverbot ein Schritt in die falsche Richtung.“
Der VBE fordert, Schulen nicht nur pädagogisch, sondern auch mit ausreichender Ausstattung und professionellem technischen Support zu unterstützen, damit der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien nachhaltig gefördert werden kann.