50 Jahre VBE NRW: Interview mit Uwe Franke

13.04.2021

50 Jahre VBE

22.12.2020: Schule heute-Interview mit Uwe Franke, Vorsitzender des VBE NRW von 1980-1996 

Uwe FrankeZur Person: Uwe Franke ist Ehrenmitglied des VBE Niedersachsen*. Seit 1970 arbeitet er im gerade in NRW aus dem Zusammenschluss von VKLD und BEL neu gegründeten Verband Bildung und Erziehung mit, zunächst als stellvertretender Vorsitzender im Stadtverband Hamm und im örtlichen Personalrat, ab 1972 bereits im Landesvorstand als Landtags-­ und Pressereferent. 1976 wird er Mitglied im Bundesvorstand, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2000 bis heute ist er Schriftleiter der Verbandszeitschrift „zeitnah“ für den VBE-Niedersachsen.

Schule heute: Was war die Grundmotivation, sich im VBE zu engagieren?

Uwe Franke: Ich möchte die Schule heute-Leser/-innen zunächst zu einer kleinen Zeitreise in das Entscheidungsjahr 1970 einladen. Ein aus heutiger Sicht tiefgreifender Wechsel in der Bonner Politik hatte mit der Regierung Willy Brand/Walter Scheel stattgefunden. Gemäß dem Motto „Mehr Demokratie wagen“ wurden alte Zöpfe abgeschnitten und traditionell geprägtes Leben abgelöst von neuen Ideen über die Gestaltung des Alltags in Familie, Beruf und Bürgergesellschaft. Der Vorlauf zu diesem Aufbruch begann im größten Bundesland NRW schon 1966 mit der Ablösung der seit Landesgründung 1947 fast ununterbrochen regierenden CDU durch eine SPD/FDP-Koalition mit dem SPD-MP Heinz Kühn an der Spitze. Zur gleichen Zeit war aufgrund großen wirtschaftlichen Wandels die bisherige aus der Weimarer Republik übernommene hierarchische Schullandschaft (verpflichtende 8-jährige Volksschule, 10-j. Mittelschule und 13-j. Gymnasium) unter Druck geraten. Der Industriestandort Deutschland forderte einen besser und höherwertig schulisch und beruflich ausgebildeten Nachwuchs. Die Bildungslandschaft sollte durch Veränderung Zugpferd der Entwicklung werden. Mit dem Hamburger Beschluss der Ministerpräsidenten 1968 auf Umwandlung der Volksschule in eine 4-jährige Grundschule (als Basisstätte institutionalisierten Lernens und der Vorbereitung auf weiterführende Schullaufbahnen) und in eine um ein neuntes Schuljahr erweiterte 5-stufige Hauptschule (als weiterführende Schule allgemeiner Bildung mit dem didaktischen Zentrum Berufswahlreife, als Pflichtschule für alle) war ein Startschuss gegeben. Für die bisherige Volksschullehrerschaft hieß dies, sich mit einer Übergangsfrist für eine der beiden Schulstufen beruflich zu entscheiden. Für die politisch Verantwortlichen in NRW war Eile geboten, denn die Jahrgänge der heute sog. „Babyboomer“ standen vor den Schultoren. Der Slogan „Neue Lehrer braucht das Land“ wurde mit attraktiv unterlegten Aussagen in die Abiturklassen getragen und mit Angeboten für Quereinsteiger öffentlich beworben.

In diese große Reformphase fällt mein Einstieg in den NRW-Schuldienst 1969 nach Beendigung meines Studiums an der Pädagogischen Hochschule Ruhr/ evang. Abtl. Kettwig/Duisburg mit einem einjährigen Vorbereitungsdienst zum Grund-/Hauptschullehrer am Bezirksseminar Hamm/W. Die schulpraktische Begleitung durch aufgeschlossene Hauptschulleiter und Förderung meiner an der Reformpädagogik orientierten Unterrichtsausbildung sowie die hervorragende Seminarleitung führte auch zu ersten berufsverbandlichen Kontakten. Ich traf auf Kolleginnen und Kollegen, die nicht der damals schon äußerst gesellschaftspolitisch agierenden GEW angehörten, sondern sich im Jahr 1970, aus dem Katholischen Lehrerverband (VKLD) und dem evangelischen Lehrerbund (BEL) stammend, zum heutigen VBE (Verbandsname ab 1971), beide im Deutschen Beamtenbund organisiert, zusammenschlossen. Ihre pädagogische und christlich-soziale Grundhaltung entsprach meiner bisherigen politisch aktiven Einstellung.

Schon bald bot sich mir als Verbandsnachwuchs mit Gleichgesinnten (wie dem später langjährigen Schriftleiter von Schule heute, Albert Bongard, und Joachim Gerstendorf, später Arnsberger Bezirksverbandsvorsitzender), die sich durch kluge Koordination im BV Arnsberg und auf Landesebene fanden, die Chance, am Neuaufbau innerverbandlicher Strukturen mitzuwirken, eine Junglehrerarbeit aufzubauen, durch die Personalratsarbeit den Berufsalltag für die Lehrerschaft erträglich mitzugestalten und gleichzeitig an neuen berufs-,schul- und bildungspolitischen Positionen des jungen VBE NRW mitzuwirken. Die VBE-Landesführung mit dem Aachener Albert Balduin und dem Westfalen Paul-Gerhard Prolingheuer an der Spitze vertraute auch uns Jüngeren, diese auf zahlreichen Veranstaltungen und in zahllosen Vorstellungen sowie mit vielen Broschüren in hohen Auflagen in die enorm größer werdende Lehrerschaft und an die über achtzig Bezirksseminare zu bringen.

Die Lehrerschaft der Grund- und Hauptschulen in NRW mit dem anwachsenden Anteil an Kolleginnen honorierte diese dem Berufsalltag und der Lehrerprofession zugewandte Arbeit des VBE 1975 mit dem Erringen der erstmaligen Mehrheit im Hauptpersonalrat Grund- und Hauptschule sowie beim neuen HPR Sonderschule (zusammen mit dem Verein katholischer Lehrerinnen) sowie weiterer regionaler PR-Erfolge.

Sh: Welche schul- und bildungspolitischen Themen bewegten damals die Kolleginnen und Kollegen – welche Parallelen können zur heutigen Diskussion gezogen werden?

Franke: Zu Beginn der 70er Jahre sind die Lehrerinnen und Lehrer intensiv mit der Umsetzung der unterrichtsorganisatorischen und curricularen Umsetzung der neuen Richtlinien – Vorgaben im laufenden Betrieb herausgefordert; für die 4j. Grundschule der RL-Ordner das sog. „Grünes Wunder“, für die 5-stufige Hauptschule der RL-Ordner die sog. „Blaue Hoffnung“. Sie binden mit brandneuen didaktischen und methodischen Ansätzen wie der Lernzielorientierung (amer. Behaviorismus) und Prof. Wolfgang Klafkis „Kategoriale Bildung“ alle Kräfte im Schulalltag, daheim am Arbeitstisch, in der Lehreraus- und Fortbildung. Dazu werden die Schulklassen immer voller! Gleichzeitig wird mit dem "Menschenrecht auf Bildung" ein Sonderschulwesen neben Lern- und Sprachbeeinträchtigung auch für Schwer- und Schwerstmehrfach-Behinderte in NRW – auch mit großem Engagement des VBE – angeschoben. Überall werden neue Lehrkräfte gebraucht, diese gewinnt man nicht ohne attraktive Angebote!

Es ist ein Glücksfall, dass die neue SPD/FDP-Regierung in Bonn (gestützt von der Landesregierung in Düsseldorf) unter Mitwirkung des DBB einen großen finanziellen Nachholbedarf insg. für den öffentlichen Dienst in dieser Zeit sieht und die unterschiedlichen Besoldungsordnungen der Bundesländer durch die Schaffung eines einheitlichen Bundesbesoldungsgesetzes 1972 ablöst. Für alle Grund-/Hauptschullehrkräfte bedeutete dies statt A11 nun A12 als Einstiegsamt, für die Schulleitungen eine Amtsbemessung nach Schülerzahlen. Ein großer Zugewinn an Einkommen, auch wenn der Besoldungsabstand zu den übrigen Lehrämtern mit längeren Studienzeiten bleibt.

Dabei ist es bis heute im Grundsatz geblieben, trotz des 10-semestrigen MA-Lehramtsstudiengangs auch für Lehrer/-innen an Grundschulen und Haupt-/Sekundarschulen, trotz gleichwertiger Bildungs- und Erziehungsarbeit – wie durch einschlägige Rechtsgutachten der NRW-Verbandsführung seit 2011 – belegt und in der Landespolitik überzeugend vertreten wird. So wird`s nichts mit dringend benötigten „neuen Lehrer/-innen“ für NRW, wie ich auch mit hohem Altersabstand beurteilen kann. Es muss hier weiter erwähnt werden, dass alle Versuche der Länderfinanzminister seit 1977 durch Herabstufung der GS-Lehrkräfte auf A11 gekoppelt mit einer Höherstufung der Hauptschullehrer/-innen durch die profilierte GS-Darstellung der VBE-Vorstandskolleginnen Ursula Terhardt (Köln) und Christel Reiff (Bielefeld) im VBE nicht zur Diskussion standen und im politischen Raum abgewehrt wurden.

Eine weitere Baustelle scheint mir die Neujustierung der wöchentlichen Arbeitszeit der Lehrkräfte gemäß ihrem Schulformeinsatz zu sein. Seit der Errichtung der Grund-und Hauptschulen ist in NRW die Obergrenze der Unterrichtsverpflichtung für G/H-Lehrkräfte weiterhin mit 28 Wochenstunden festgelegt, für die der anderen Lehrämter entsprechend weniger – begründet mit höheren Beanspruchungen u. a. im Hinblick auf die zu vermittelnden Abschlüsse oder Tätigkeiten. Diese willkürliche Festlegung bleibt – wie ich überschaue - für Jahrzehnte trotz Steigerung der Beanspruchung der Lehrkräfte an den real existierenden Schulformen trotz Erweiterung der Aufgabenstellung und der Veränderung der Schülerströme und der Abschlussvorgaben am Ende der Vollzeitschulpflicht. Hier ist wie in vielen anderen Bundesländern Handlungsbedarf angesagt!

Sh: Welche Ereignisse aus der langjährigen Tätigkeit in der nordrhein-westfälischen Schulpolitik auf der einen Seite und im VBE auf der anderen Seite sind deutlich in Erinnerung geblieben?

Franke: Da ist zunächst der bereits angesprochene - durch gemeinsame große Anstrengung und verbindlicher Koordination des VBE-Wahlkampfes mit allen 54 Kreis- und fünf Bezirksverbänden unter Hinzuziehung von Mediengestaltern und der Druckerei Gebr. Wilke (Hamm/W.) als Dienstleister – strategisch wichtige Hauptpersonalratswahlerfolg im Jahr 1975. Der VBE wurde von der neuen „weiblicher“ gewordenen Lehrerschaft mit der Führung der Personalvertretung betraut und hielt durch konstruktiv-kritische Verhandlungen mit dem Kultusministerium und den nachgeordneten Dienststellen durch hervorragende Persönlichkeiten in der HPR-Führung (Rektorin Ilse Redemann, Coesfeld) diese über Jahrzehnte bei. Er löste das Vertrauen ein u.a. durch Ausbau des Teilzeitangebotes im Beamtenverhältnis zur Vereinbarung von Familie und Beruf sowie durch erträgliche Eihttps://www.vbe-nrw.de/index.php?content_id=5899nstellung – und Statusbedingungen in der Zeit des Lehrerüberhangs für den Lehrernachwuchs ab Anfang der 80er Jahre. Die jährlichen viel beachteten VBE-Pressekonferenzen zum Kultusetat im Düsseldorfer Landtag, in der der VBE-Haushaltsexperte Hans Kuhlmann (Hagen) akribisch Schwachstellen zu Lasten von Grund- und Hauptschule sowie Spielräume für einen Einstellungskorridor offenlegte, haben so manche Vorlage positiv korrigiert.

Während der Schulreformstart unter dem ersten sozialdemokratischen NRW-Kultusminister Fritz Holthoff (1966-1970) auch von der oppositionellen CDU im Landtag mitgetragen wurde, kam es unter seinem Nachfolger Jürgen Girgensohn (1970-1983) zu einem „Schulkampf“ um die sog. „Kooperative Schule“, die das hierarchische Nebeneinander von Haupt-, Realschule und Gymnasium durch stärkere Verzahnung (etwa einer Kooperativen Gesamtschule bzw. einer IGS) ablösen sollte. Die konservativen Kräfte, Standesorganisationen, Elternverbände, Wirtschaft und Kirchen liefen Sturm gegen die "sozialistische Einheitsschule"– wie sie es nannten -, denn schon längst war die Bildungspolitik bundesweit zu einem Richtungsstreit zwischen den sog. A-Länder (SPD) und B-Länder (CDU/CSU) geworden. Auch der VBE musste sich positionieren, der sich gerade mit seinem neuen Rahmenprogramm für eine deutliche Öffnung der Abschlusszugänge für alle SchülerInnen durch ein allgemeinbildendes zehntes Pflichtschuljahr in der Sekundarstufe I ausgesprochen hatte. MP Johannes Rau und die SPD zogen wegen des drohenden Volksbegehrens die "KOOP-Schule" (Volksmund) zurück und zementiertem seitdem das bis heute bildungsstrukturelle Nebeneinander von IGS und „zergliedertem“ abschlussbezogene Schulwesen.

Die VBE-Bildungsexperten – nicht nur in NRW – setzten dem Schulstrukturstreit mit der Konzeption der „Jugendschule“ (integrierte Haupt- und Realschule), die alle Abschlüsse und weiterführende Anschlüsse zur beruflich weiterführenden und allgemeiner höheren Bildung vorhält, einen in die Zukunft weisenden Kompromissvorschlag entgegen. Die Gleichstellung des sog. Zweiten Bildungsweges mit dem Königsweg Abitur am Gymnasium schien uns für den damals schon im Umbau befindlichen Industriestandort NRW und Deutschland zu einem High-Tech-Standort eine angemessene Antwort für die zukünftigen Generationen. In zwei bundesweit beachteten Kongressen (Düsseldorf 1978 und 1980 Leverkusen) mit namhaften Erziehungswissenschaftlern und Bildungsplanern sollte das Modell angeschoben werden. Es hat dann noch der friedlichen Revolution der DDR-Bürger, der Wiedervereinigung und der neuen Bundesländer bedurft, bis die Idee einer Sekundarschule von dort ausgehend in vielen Bundesländern (in Niedersachsen als Oberschule seit 2010) Realität wurde. Dass viele NRW- Mitstreiter (wie Dr. Udo Kittler, UNI Dortmund) z. B. in unserem Partnerland Sachsen-Anhalt daran und am Aufbau einer unabhängigen VBE-Lehrerorganisation mitgewirkt haben, darf nicht unerwähnt bleiben.

Mit der sachlich erfolgreichen und die Kollegenschaft erreichenden Personalratsarbeit sowie mit den zahlreichen schulpädagogisch orientierten VBE-Lehrertagen als praxisnahe Fortbildungsveranstaltungen sowie den Beteiligungen an den Schulmessen seit den späten 70er Jahren verzeichneten die VBE-Gliederungen einen außerordentlichen Mitgliederanstieg von jährlich bis zu tausend Neumitgliedern. Ab Mitte der 80er Jahre trug die „Junglehrerarbeit“ mit dem agilen Landessprecher Udo Beckmann kräftig dazu bei.

Dieser war sicherlich auch ein Ergebnis der durch den Zusammenschluss mit dem BLLV (Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband) vollzogenen Emanzipation aus dem konservativen schulpolitischen Lager in NRW. Der VBE wurde parteipolitisch unabhängig wahrgenommen und ein fundierter Gesprächspartner im politischen Raum. An dem Ausbau des heute mit 164.000 Mitgliedern umfassenden VBE-Bundesverbandes habe ich als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit über NRW hinaus mit Gewinn fünf Jahre lang mitgewirkt. Die Ideengeber des VBE NRW blieben den beiden christlichen Soziallehren verbunden, vereinigten diese mit dem humanistischen Auftrag der Aufklärung „gleiche gute Bildung für alle“ als Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben in der demokratischen Gesellschaft.  

Mit dem Erwerb und Ausbau der Dortmunder Geschäftsstelle als "Haus des VBE" 1986, an deren Realisation viele „gute Geister“ unter der geschickten Finanzführung des Landesschatzmeisters Hans Heinbuch (Bochum) aus allen Bezirksgliederungen mitgewirkt haben, konnten wir einen Verbandsmittelpunkt „an den Start“ bringen. Diese ist heute durch meinen Nachfolger im Amt des VBE-Vorsitzenden Udo Beckmann und seinem langjährigen Stellvertreter und "Finanzchef" Bernhard Nolte (Dortmund) zu mehr als einer Brainstorming- und Dienstleistungsstätte für eine moderne gewerkschaftliche und bildungspolitische Arbeit des VBE NRW ausgebaut worden.

Sh: Was macht den VBE aus – damals wie heute?

Franke: „Weiter die Segel stramm hissen“ für die berechtigten Interessen zur Anerkennung der Gleichwertigkeit der pädagogischen Professionen in Ausbildung, Arbeitszeit, Besoldung/Entgelt und Einsatz. Weiter mit einer großartigen Mannschaft zu agieren, die sich dafür – neben der Bewältigung ihres Berufsalltags – in der vielfältigen schulformbezogenen Personalrats- und Verbandsarbeit „vor Ort“ und im Land solidarisch und mitwirkend einsetzt. Weiter sich als Pädagoginnen und Pädagogen zu verstehen, die dafür Sorge tragen, dass alle ihnen anvertrauten Kinder und Jugendliche unabhängig von Herkunft, Status und Beeinträchtigungen zu einem schulischen Bildungsweg befähigt werden, der ihnen eine aktive und selbstbestimmte Beteiligung in der Arbeits- und Sozialwelt eröffnet. Weiter sich als Verband für ein Elementar-, Schul- und Hochschulwesen einsetzen, das als ein "öffentliches Gut" allen in den nachrückenden Generationen zugänglich und entsprechend finanziert bleibt. Weiter sich im Unterrichtsalltag und als VBE in der Zivilgesellschaft für eine die Vielfalt anerkennende deutsche Kulturgesellschaft in einem vom demokratischen Geist getragenen Europa einbringen. Weiter als VBE NRW quasi als ein Kernverband seit seiner Gründung 1970, sich mit aller Kraft für den weiterhin erfolgreichen Zusammenhalt im VBE-Bundesverband Sorge zu tragen. Weiter durch Erneuerung der erziehungswissenschaftlichen und fachlichen Lehramtsausbildungen daran mitzuwirken, dass die Digitalisierung, die mit großem Tempo in den Schulen Einzug hält, dem Erwerb von realer und humanistischer Bildung und nicht der „Verwertbarkeit“ unterschiedlicher Bildungsbiographien dient.

In diesem Sinne wünsche ich Stefan Behlau als NRW-Vorsitzenden und seinem Leitungsteam, dass sie den VBE mit mehr als „einer Handbreit Wasser unterm Kiel“ nach der jetzigen CORONA-Krise erfolgreich steuern werden.

* „Uwe Franke hat über Jahrzehnte mit geradezu unendlichem Engagement, disziplinierter und zielführender Arbeitsweise, mit seinem umfangreichen und profunden Wissen bei der Umsetzung der gewerkschaftlichen, berufs- und bildungspolitischen Ziele des VBE als vielfacher Funktionsträger entscheidend mitgewirkt.“ (Auszug aus Begründung für die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft im VBE Niedersachsen am 17. Dezember 2016)

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