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KI-Assistenzen für Schulen

VBE: Entlastung muss im Schulalltag ankommen

16.06.2026

Das Schulministerium kündigt vier neue KI-Assistenzen für Schulen an. Sie sollen beispielsweise bei schulrechtlichen Fragen, bei der Kommunikation mit Eltern, bei der Entwicklung von Medienkonzepten sowie beim sprachsensiblen Unterricht unterstützen. Zudem sollen Abfragen reduziert, gebündelt oder digitalisiert werden.

Der VBE NRW begrüßt, dass das Schulministerium weitere Schritte zum Bürokratieabbau und zur digitalen Unterstützung von Schulen vorstellt. Entscheidend ist aus Sicht der Bildungsgewerkschaft, dass die angekündigten Maßnahmen tatsächlich im Schulalltag ankommen und die Kolleginnen und Kollegen spürbar entlasten.

KI kann ein hilfreiches Werkzeug sein, wenn Datenschutz, Verlässlichkeit, landesweite Verfügbarkeit, gute Infrastruktur und Qualifizierung konsequent mitgedacht werden. Zudem können die kritische Prüfung und das Streichen von Abfragen ein Baustein zur Entlastung der Schulen sein.

Stefan Behlau, Vorsitzender des VBE

Grundsätzlich sieht der VBE NRW in KI-Anwendungen Potenziale, insbesondere bei wiederkehrenden organisatorischen, kommunikativen und standardisierbaren Prozessen. Gleichzeitig warnt der VBE davor, KI als Antwort auf Personalmangel zu missverstehen.

„KI kann entlasten, aber keine Fachkräfte ersetzen. Gute Schule gelingt nur durch ausreichend Zeit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Digitale Werkzeuge können diese Arbeit unterstützen, aber sie können sie nicht übernehmen. Wenn Schulen durch die KI-Assistenzen mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen erhalten, hätten alle gewonnen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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