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14.09.2012

VBE: Kinder müssen Selbständigkeit lernen

VBE unterstützt Aktion „Zu Fuß zur Schule“

„Kinder brauchen Bewegung – nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Lebensumfeld Schule“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. Deswegen sei es wichtig, Kindern die Möglichkeit zu geben, den Schulweg selbst zu bestreiten.

Der Weg zur Schule hieße schließlich nicht nur, eine bestimmte Strecke zurückzulegen, so der VBE-Vorsitzende: „Vielmehr werden auf dem Schulweg auch Freundschaften geschlossen und Verhaltensweisen im Straßenverkehr gelernt und gelebt. Beides ist für die Entwicklung von Kindern wichtig.“ Deswegen rät er davon ab, dass Eltern ihr Kind jeden Tag mit dem Auto zur Schule bringen: „Das ist Stress für Eltern und Kinder gleichermaßen: Parkplatz suchen, Verkehrschaos, Hektik – das Kind wird darauf gedrillt, schnell aus- und wieder einzusteigen – Kontakte zu Gleichaltrigen bleiben so außen vor.“

Vor allem vor dem Hintergrund des Verkehrschaos sei es sinnvoll, dass Eltern ihr Verhalten überdenken: „Es gibt genügend Beispiele, z. B. aus Essen, bei denen Eltern in zweiter Reihe oder vor Privateinfahrten parken oder sogar Rettungswege zustellen – wenn dann was passiert, wenn ein Feuer ausbricht, kann den Kindern nicht geholfen werden, weil gerade ihre Eltern diejenigen sind, die Hilfe unmöglich machen“, gibt Beckmann zu bedenken.

Deshalb unterstützt der VBE ausdrücklich die Aktion „Zu Fuß zur Schule“, zu der das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit dem Verkehrsclub VCD aufgerufen hat. In der Woche vom 17.-23. September 2012 sollen Eltern ihre Kinder verstärkt selbst zur Schule bringen oder in einer gemeinsamen Aktion mit anderen Eltern den Schulweg organisieren. So soll die Wahrnehmung der Eltern und Kinder dafür sensibler werden, dass weniger Autos vor der Schule der Kinder auch die Sicherheit erhöhen. „Außerdem bewegen sich die Kinder mehr und tun mit dem einfachen Schulweg auch etwas für ihre eigene Gesundheit“, so Beckmann.


Pressemitteilung 43-12
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