StV/KV-LOGO
25.04.2012

Girls’ Day am 26. April 2012

VBE: Girls’ Day bietet Chancen und Perspektiven

Auch wenn Mädchen häufiger als früher einen Job in einem technischen Beruf finden – die Zahl der Frauen in Männerberufen ist immer noch verschwindend gering. „Gerade deshalb bietet der Girls’ Day eine optimale Möglichkeit, sich fernab typischer Geschlechtergrenzen selbst auszuprobieren und unbekannte Berufe zu testen“, so Udo Beckmann, NRW-Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung.

Der Fachkräftemangel beherrscht immer noch die technischen Berufe – hier gibt es eine gute Chance vor allem für Mädchen, einzusteigen und Karriere zu machen, bekräftigt Beckmann: „Wer sieht, dass Handwerk oder Technik ein Weg ist, der Spaß macht und der zudem berufliche Chancen eröffnet, ist eher bereit, sich bei der Berufswahl diesen eher „typischen Männerberufen“ zu öffnen.“ Junge Mädchen sollten daher die Gelegenheit nutzen, beim Girls‘ Day gerade die Berufe kennenzulernen, die über Generationen eher in Männerhand waren.

„Es muss nicht immer Bürokauffrau oder Krankenschwester sein“, sagt Beckmann, „Frauen sind genauso geschickt und klug wie Männer – sie haben häufig nur Hemmungen, sich über vermeintliche Geschlechtergrenzen hinwegzusetzen.“ Dabei spielt ihnen die Statistik in die Hände: Denn von den fast 600.000 Gymnasial-Schülern in NRW waren über 53 % Mädchen. Beim Abitur liegen sie sogar noch deutlicher vorn: Fast 56 % der jungen Erwachsenen, die die Hochschulreife erwerben, sind Mädchen. Daher sei es verständlich, so Beckmann, dass Firmen, vor allem aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), verstärkt auf sie bauen – die jungen Mädchen müssen sich ihrerseits nur trauen, diese neuen Wege auch zu gehen.

Der VBE appelliert daher auch an die Eltern, ihre Töchter nicht auf traditionelle Frauen-Berufe vorzubereiten, sondern offen zu sein für Berufe, die sonst eher in Männerhand waren. „Vor allem in Familien mit Migrationshintergrund muss den Eltern klar werden, dass ihre Töchter mit einem Job, auch wenn er eher ungewöhnlich ist für die Tradition, bessere Chancen haben, um an der Gesellschaft teilzuhaben“, stellt Beckmann klar.


Pressemitteilung 18-12
Weitere Artikel im Bereich "0412"
20.04.2012
Welttag des Buches am 23. April 2012
Egal ob Gute-Nacht-Geschichte oder ein Familienabend mit einem spannenden Lese-Abenteuer – Bücher sind ein wichtiger Bestandteil für die Entwicklung von Kindern. „Vorlesen gehört einfach dazu – es eröffnet uns neue Horizonte und regt die Phantasie an“, sagt Udo Beckmann, NRW-Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung. Daher sei es wichtig, dass sich Eltern nicht nur am Welttag des Buches auf die Vorlese-Tradition besinnen.
18.04.2012
Mit Höflichkeit schlechte Noten wettmachen
Der aktuelle Landeswahlkampf in NRW zeigt: Fairness und Höflichkeit gegenüber dem Gegner sind eine Tugend. Auch Schülerinnen und Schüler sollten sie verinnerlichen und sich vor allem in Bewerbungssituationen an vermeintlich „veraltete“ Verhaltensmuster halten. „So können schlechte Noten dann auch eher ausgebügelt werden“, sagt Udo Beckmann, NRW-Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung.
05.04.2012
Gericht stärkt Forderung nach Beamtenstatus von Lehrern
Urteilsbegründung zu unzulässigem Lehrerstreik
Grafik: © VBE NRW
Ihre Qualifizierung vor Ort

Termine, Orte und Anmeldung

Grafik: VBE NRW
Corona: Was Sie wissen sollten

Schulbetrieb in Corona-Zeiten

Grafik: VBE NRW
SL zur Corona-Situation

Forsa Umfrage i. A. d. VBE

Grafik: VBE NRW
Schule heute 11/20

Regelbetrieb in Kitas


URL dieses Artikels:
http://www.vbe-nrw.de/menu_id/396/content_id/3007.html

VBE-Bezirksverbände

Arnsberg Detmold Düsseldorf Köln Münster

copyright © 2001 - 2019 Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW