Das Bildungssystem in Zeiten der Krise

10.03.2021

Hören Sie im VBE-Podcast weitere Perspektiven zum Thema.

Das Corona-Virus hat unser Leben verändert. Besonders davon betroffen sind die Bildungseinrichtungen. Kinder, Schülerinnen und Schüler, Pädagoginnen und Pädagogen sowie die Eltern mussten von heute auf morgen ihren Alltag sowie die Lehr- und Lernprozesse neu gestalten bzw. organisieren. „Lernen auf Distanz“ ist das neue Lernformat.

Hierüber und über die anstehende Veröffentlichung „Das Bildungssystem in Zeiten der Krise – Empirische Befunde, Konsequenzen und Potentiale für das Lehren und Lernen“ hat Schule heute mit den Autoren Prof. Dr. Christian Reintjes, Prof. Dr. Raphaela Porsch und Prof. Dr. Grit im Brahm gesprochen. 

Schule heute: Was waren hier aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen?

Christian Reintjes: Durch die Corona-Pandemie ist ein zentraler Pfeiler des deutschen Schulbetriebs ins Wanken geraten, nämlich der Präsenzunterricht. Der bundesweite 1. Lockdown hatte die dreiwöchige, inklusive der Osterferien sogar fünfwöchige Schließung aller Schulen von Mitte März bis zum 23. April 2020 zur Folge. Dabei kam der Bereitstellung digitaler Lernangebote eine besondere Bedeutung zu. Durch den Wegfall des Klassenraums als über Jahrhunderte bewährten Unterrichtsortes standen Schulleitungen und Lehrkräfte vor immensen Herausforderungen. Innerhalb kurzer Zeit mussten sie dem Lernen (vor allem über digitale Plattformen) einen neuen Raum geben. Deutlich weniger Beachtung wurde den Herausforderungen geschenkt, denen Schulen ab Mai letzten Jahres im Kontext der Wiederaufnahme des Unterrichts angesichts risikogruppenbedingter Lehrpersonalausfälle und fortwährender Kontaktbeschränkungen begegnen mussten. Schulleitungen mussten auf der Folie der verfügbaren personellen, räumlichen und materiellen Ressourcen entscheiden, zu welchem Zeitpunkt die einzelnen Jahrgangsklassen in welchen Lerngruppen, in welchem zeitlichen Umfang und in welchen Fächern zum Präsenzunterricht in die Schule zurückkehren sollten. Diese Notwendigkeit, täglich flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu müssen, prägt den schulischen Alltag bis heute; die schulische Realität ist folglich noch sehr weit vom Normalbetrieb entfernt. Es geht aber nicht nur um die Frage der Organisation von Schule und Unterricht, die Sicherung von Abschlüssen oder die digitale und technische Ausstattung von (finanziell benachteiligten oder bildungsfernen) Familien, sondern auch um die Frage, wie der Gesundheitsschutz für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit dem Recht auf Bildung und Teilhabe in Einklang zu bringen ist.

Sh: Corona hat einen digitalen Erdrutsch verursacht, Lehrkräfte mussten plötzlich von heute auf morgen Lernen auf Distanz ermöglichen, ohne digitale Endgeräte oder entsprechende Software. Wie haben Sie die Umsetzung des Distanzunterrichtes von heute auf morgen beobachtet?

Grit im Brahm: Dass Mitte März recht plötzlich alle Schulen geschlossen wurden und damit vielerorts mit Wochenbeginn kein Präsenzunterricht mehr stattfinden konnte, hat die Schulleitungen und Lehrkräfte hart getroffen. Nicht zuletzt aufgrund der sehr unterschiedlichen (technischen und personellen) Ressourcenausstattungen an den Schulen und natürlich auch in den Familien sowie auch der (datenschutz)rechtlichen Unklarheiten war in den meisten Bundesländern Distanzunterricht erst nach den Sommerferien rechtlich verankert und somit verbindlich. Bis dahin galt vor allem die Aufforderung, den Schülerinnen und Schülern Lernangebote für zu Hause zu unterbreiten. Viele Schulen und Lehrkräfte haben in dieser Zeit Großartiges geleistet: Systeme entwickelt und technische Infrastrukturen aufgebaut, welche das Lernen zu Hause ermöglichen, Lehrende haben sich in Videoplattformen und Tools eingearbeitet, haben Schule und Unterricht zum Teil neu gedacht. Dabei hat die Digitalisierung eine große Rolle gespielt; insbesondere aber an Grundschulen wurden in der Regel stärker analoge Lösungen für die Bereitstellung von Lernmaterialien gefunden. Zugleich trifft der Kraftakt an den Schulen auf eine recht klare Position der Bildungspolitik, dass Distanzunterricht nur für einen möglichst kleinen Zeitraum akzeptabel erscheint. Dies kann zur Folge haben, dass manche Lehrenden ihre Anstrengungsbereitschaft aufgrund der absehbaren Relevanz ihres Tuns anpassen. Auch die sehr unterschiedlichen einzelschulischen Voraussetzungen (z. B. auch in Abhängigkeit der sozialen Lage der Schulen) lassen vermuten, dass diese krisenhafte Situation der mehrfachen Schulschließung ein zunehmendes Auseinanderdriften der Einzelschulen und somit einen Schereneffekt bewirkt.

Sh: Nicht nur Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch die Eltern wurden mit den Schulschließungen vor große Herausforderungen gestellt. Beim sogenannten Distanzlernen stießen und stoßen sie immer noch an ihre Grenzen. Wie belastend war und ist diese Zeit für die Eltern?

Raphaela Porsch: In unserer Befragung von fast 4.000 Eltern mit Grundschulkindern während des ersten Lockdowns zeigte sich, dass nicht alle Eltern von der Situation belastet waren. Eltern, die sich in der Lage sehen, fachliche und didaktische Unterstützung zu leisten, und solche, die sich von der Schule gut unterstützt fühlen, fühlten sich geringer belastet. Tendenziell waren Frauen, Eltern mit mehreren zu betreuenden Schulkindern, Berufstätige und Eltern mit einem höheren Schulabschluss stärker belastet.

Sh: Wie kann man diese Befunde erklären?

Porsch: Die Ergebnisse verweisen darauf, dass die Unterstützung der Schulen im Besonderen wichtig im Fernunterricht ist. Bedeutsam ist aber auch die Situation zu Hause und inwieweit Eltern in der Lage sind, ihre Kinder zu unterstützen, gerade wenn sie jünger sind. Häufig wird auf Schülerinnen und Schüler verwiesen, deren Eltern nicht Deutsch können oder die in beengten Verhältnissen leben. Das ist vollkommen richtig. Vergessen darf man aber nicht die Eltern, die gerade finanziell betroffen und damit vielleicht selbst eher gestresst sind. Und schließlich gibt es Eltern, die zwar fachlich helfen können, aber selbst arbeiten müssen, sei es im Homeoffice oder an einem an deren Arbeitsort. Diese Mütter und Väter, in den Medien gern als Akademiker-Eltern bezeichnet, kommen aktuell sicher selbst an ihre Grenzen.

Sh: Wenn man die beiden Phasen des Lockdowns vergleicht, sehen Sie Unterschiede in der Schulunterstützung?

Porsch: Auf jeden Fall! Viele Schulen haben mittlerweile Konzepte für den Distanzunterricht entwickelt – wenn auch die Ausgestaltung sich stark zwischen den Schulen unterscheidet. Gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler bleibt die Unterstützung der Lehrkräfte weiter wichtig.

Sh: Neben der zeitlichen und psychischen Belastung für Eltern und Kinder, spielt auch der finanzielle Aufwand eine Rolle. Papier und Druckerpatronen sind Kosten, die nun zusätzlich anfallen. Eine technische Ausrüstung, gerade bei mehreren Kindern, ist ebenfalls nicht bei allen Familien vorhanden. Welche Unterschiede gab es in der Gestaltung von digitalem Lernen im Lockdown?

im Brahm: Es erscheint sinnvoll, den ersten Lockdown im Frühling und den zweiten im Winter zu unterscheiden, weil die Schulen im Winter über erste Erfahrungen verfügten und bereits Konzepte hätten entwickeln können. Im März/April verfügten die wenigsten Schulen über eine digitale Lernplattform, welche den analogen Klassenraum als Ort des gemeinsamen Lernens ersetzen konnte. Entsprechend wurde das Lernen vor allem material gesteuert, Aufgaben wurden in Lernboxen, per Mail oder Plattform an die Schülerinnen und Schüler verteilt und zu einem Zeitpunkt wieder eingesammelt oder zurückgesendet. Synchrone „Unterrichtsformate“, wie sie über Videostreams (Microsoft Teams, Zoom, BigBlueButton) möglich sind, nahmen erst im zweiten Lockdown zu.

Sh: Wie schätzen Sie die Veränderungen ein, die damit einhergehen?

im Brahm: Insbesondere das materiale Lernen verändert die Rollen von Lehrenden und Lernen deutlich. Es findet eine zeitliche Entkopplung des Lernens statt, sodass Lernende das im Stundenplan festgelegte Zeitfenster nicht immer als verbindliches, das eigenständige Lernen strukturierendes Element wahrnehmen. Diese zeitliche Flexibilität bietet Chancen für selbstgesteuertes Lernen, die allerdings insbesondere schwächere Schülerinnen und Schüler überfordern können. Auch Lehrende begegnen einer zeitlichen Entgrenzung, insofern sie das Lernen nicht mehr synchron begleiten, sondern den eingereichten Lernergebnissen nachgelagert begegnen und darauf mit Feedback reagieren müssten, damit die Lernenden aus ihrer Aufgabenbearbeitung lernen können. Die Bedeutung von lernbegleitendem Feedback für erfolgreiches Lernen hat z. B. Hattie sehr gut belegt; Lehrende müssten aber im Prinzip die bearbeiteten Aufgaben aller Schülerinnen und Schüler lesen und auf der Folie der Kompetenzerwartungen auswerten und dies den Lernenden auch (schriftlich) zurückmelden. Es ist aber immer auch zu klären, wie die zeitlichen Ressourcen dafür gewonnen werden. Umgekehrt beinhaltet diese materiale Unterrichtssteuerung ein erhöhtes Potenzial für Individualisierung; ein Schatz, der allerdings ohne Feedback nicht gehoben werden kann.

Sh: Zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein und im gleichen Tempo den Unterricht vermittelt bekommen – ist dies das bessere Modell für Schülerinnen und Schüler im Gegensatz zum Lernen auf Distanz? Was zeigen Ihre Befunde?

im Brahm: Naja, ich habe ja schon gesagt, dass die Bildungspolitik den Präsenzunterricht klar präferiert. Allein unter dem Gesichtspunkt gleicher Bildungschancen und verschärfter sozialer Selektivität spricht auch vieles dafür. Nur steht schulischer Präsenzunterricht unter anderem auch aufgrund des 7G-Prinzips, wonach die gleichaltrigen Schüler*innen am gleichen Ort bei der gleichen Lehrperson zur gleichen und innerhalb der gleichen Zeit die gleichen Aufgaben mit den gleichen Mitteln bearbeiten, um das gleiche Ziel zu erreichen, durchaus auch in der Kritik. Distanzunterricht – insbesondere auch in seiner Ergänzung mit Präsenzunterricht in Wechselmodellen – bietet aufgrund der veränderten Flexibilität durchaus Chancen für eine erhöhte Adaptivität und Förderung der Autonomie. Wichtig ist mir dabei aber die begleitete (und strukturierte) Autonomie; kein „du musst es alleine tun“. Schülerinnen und Schüler, die über Erfahrungen z. B. mit Wochenplanarbeit verfügen, sind auf die eigenständige Bearbeitung von Distanzaufgaben, sicher besser vorbereitet. Künftig wird es meiner Meinung nach wichtig sein, mehr über die veränderte Rhythmisierung des Lehrens und Lernens in Wechselmodellen zu forschen und herauszufinden, wie und was altersgemäß in synchronen (personalgesteuerten) Lehr-/Lernsituationen sinnvoll unterrichtet werden sollte und wie und was sich für das Lernen in asynchronen (materialgesteuerten) Settings anbietet.

Sh: Was müsste sich ändern, damit Lernen auf Distanz bestmöglich gelingen kann?

Reintjes: Im Rahmen der Online-Befragung von Schulleiterinnen und Schuleitern allgemeinbildender Schulen (HOSUL), die u. a. vom VBE in seiner Dissemination unterstützt und im Zeitraum vom 18. Mai bis 30. Juni 2020 durchgeführt wurde, gaben mehr als die Hälfte aller Grundschul-, 43 Prozent der Haupt-/Realschul- und 40 Prozent der Gesamtschulleitungen in NRW an, weder über ein Konzept zum didaktischen Umgang mit verringertem Präsenzunterricht ergänzt durch Distanzunterricht zu verfügen noch die Entwicklung eines solchen zu planen. Wenn die Schulen künftig besser vorbereitet werden sollen, dann wäre es sinnvoll, Distanzunterricht nicht nur rechtlich zu legitimieren, sondern ihn auch bildungspolitisch zu forcieren, indem er nicht nur als kurzfristige Interimslösung betrachtet wird, sondern die Vorlage eines didaktischen Konzepts zur Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht unter Berücksichtigung von einzelschulischen Gegebenheiten fester Bestandteil der Qualitätssicherung wird. Schulen muss man zutrauen und darin unterstützen, die Qualität des Distanzunterrichts systematisch zu entwickeln. Dies setzt aber voraus, dass dieser auch ohne aufwendige landesweite Konsultationsprozesse stattfindet und in die pädagogische Verantwortung der Einzelschule gelegt wird, sobald es pandemiebedingt ratsam ist.

Sh: Wie hat die aktuelle Entwicklung unser Verständnis von Schule und Bildung geprägt?

Porsch: Mit Blick auf die Perspektive von Eltern zeigt sich, dass auch viele von ihnen die Vorstellungen von Schule und Bildung während der Schulschließungen reflektieren. Eltern merken natürlich, dass sie fachlich an ihre Grenzen kommen und Lehrkräfte als die Expertinnen und Experten für Bildungsaufgaben ansehen. Es gibt aber auch Eltern, die uns sagten, dass sie viele Vorteile im Fernunterricht sehen, beispielsweise die Flexibilisierung der Lernzeit. Im Extremfall haben Eltern die Schulpflicht in Deutschland infrage gestellt.

Sh: Und wie haben Eltern sich zur Digitalisierung von Schulen geäußert?

Porsch: Gerade im ersten Lockdown haben Eltern hohen Nachholbedarf in der technischen Ausstattung und Anwendung gesehen. Die Nutzung digitaler Geräte erfordert ja das Wissen der Lehrkräfte, der Schülerinnen und Schüler als auch Eltern gleichermaßen. Wenn Eltern selbst täglich mit digitalen Medien arbeiten, dann sind sie durchaus kritischer und verwundert, warum es erst eine Pandemie brauchte, damit Schülerinnen und Schüler lernen, Medien im Unterricht zu nutzen. In dieser Hinsicht ist anzunehmen, dass Eltern fordern, dass digitale Geräte in Zukunft im Schulalltag ihren Platz finden werden. In diesem Zusammenhang ist mir weiterer Aspekt wichtig: Kinder und Jugendliche müssen im Fernunterricht sehr selbstständig lernen. Das Ziel des eigenverantwortlichen Lernens hat seinen Platz in den Bildungsplänen aller Länder, aber wurde an den Schulen vor der Pandemie kaum gelebt, eine andere Erklärung habe ich nicht, wenn viele Eltern anmerken, dass ihren Kindern das kaum gelänge. Lehrerinnen und Lehrer sollten sich daher für die Zeit nach der Pandemie die Frage stellen, wie man Strukturen an den Schulen und im Unterricht verändern muss, um diese Kompetenz verlässlich zu vermitteln.

im Brahm: Ich habe den Eindruck, dass das Verhältnis von Schule und Bildung durchaus noch einmal (neu) justiert wird. Es ist schon interessant, dass sich im ersten Lockdown – unterstützt durch die im April/Mai anstehenden Abiturprüfungen – die Frage nach der Qualifikationsfunktion von Schule stellte, beispielsweise mit Blick auf die Entscheidung, wer zunächst in die Schulen zurückkehren solle. Schüler*innen der Abschlussklassen und künftigen Abschlussklassen sollten zuerst wieder am Präsenzunterricht teilnehmen. Im zweiten Lockdown sieht dies nun in einigen Bundesländern anders aus, wenn man beispielsweise hört, dass zunächst Klassen 1 bis 6 wieder in die Schule zurückkehren sollten. Hier wird dann die Erziehungs- oder auch Sozialisationsfunktion der Schule gegenüber der Qualifikationsfunktion betont. Mindestens ebenso spannend ist der veränderte Blick auf die Bildungsziele von Schule. In den letzten Jahren wurde im Zuge der Etablierung der Kompetenzorientierung vor allem auf die messbaren Ergebnisse von Lernstandsergebnissen oder Zentralen Prüfungen geschaut; normative Ziele allgemeiner Bildung, wie sie einst z. B. von Klafki betont wurden, erleben in der Corona-Zeit allerdings eine Renaissance, wenn man bedenkt, wie zentral die Fähigkeit zu Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität ist.

Sh: Für das Buch „Das Bildungssystem in Zeiten der Krise – Empirische Befunde, Konsequenzen und Potentiale für das Lehren und Lernen“ blicken Sie sowie Ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Perspektiven der Schülerschaft, der Eltern, der Lehrkräfte sowie der Schulleitungen auf das schulische Lernen. Warum war es Ihnen wichtig, die Veränderungen aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten?

Reintjes: Die COVID-19-Pandemie hat die sog. Grammatik von Schule herausgefordert. Bedingt durch den bundesweiten Lockdown im März 2020 wurden formale Bildungsprozesse in Form des „Homeschoolings“ an private Lernorte verlagert. Dies hat innerhalb kurzer Zeit eine Veränderung der schulischen Unterrichts- und Lernkultur vom Präsenzbetrieb zum (digitalisierten) Distanzunterricht erzwungen. Sowohl mit der lockdownbedingten Schließung als auch mit der einsetzenden (schrittweisen) Wiederöffnung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen gingen zahlreiche Aufgaben und Veränderungen einher, die alle Akteure deutlich herausgefordert haben: Bildungsadministration, Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und deren Eltern haben vielfältige Herausforderungen in dieser Zeit der Krise wahrgenommen und (individuelle) Bewältigungsstrategien entwickelt. Uns war es mit diesem Buch ein Anliegen, wissenschaftliche Studien zu diesen unterschiedlichen Perspektiven auf die Pandemie zu bündeln, um auf dieser Basis einen (evidenzbasierten) schulpädagogischen Beitrag zur Reflexion im Umgang mit der COVID-19-Pandemie zu leisten.

Hinweis: Das Buch „Das Bildungssystem in Zeiten der Krise – Empirische Befunde, Konsequenzen und Potentiale für das Lehren und Lernen“ erscheint in Kürze über den Waxmann Verlag.

Interview aus Sh 02/21: Schule heute

 

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