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19.02.2021

VBE: Kein unbeschwerter Wiedereinstieg

Präsenzunterrichtes ab Montag

Am Montag beginnt in Nordrhein-Westfalen der Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht für die Grundschule und die Primarstufe der Förderschulen sowie die Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulformen. Details hat Schulministerin Gebauer soeben in einem Pressegespräch vorgestellt. 

Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE: 

„Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogisches Personal haben standortspezifische Modelle auf die Füße gestellt, um Hygienerichtlinien zu beachten, Infektionsrisiken zu minimieren, anteilige Präsenz zu ermöglichen, Betreuung zu organisieren und dennoch den Distanzunterricht der übrigen Schülerinnen und Schüler weiterhin angemessen durchführen zu können. Zum wiederholten Male beweist das Schulpersonal wie flexibel, kreativ und engagiert in der Krise für die Kinder und Jugendlichen gehandelt wird. Auch wenn es Freude über ein gemeinsames Wiedersehen geben wird, wird es kein unbeschwerter Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht sein. Mit Blick auf die Mutationen des Virus sind viele Kolleginnen und Kollegen besorgt. Umso wichtiger ist es, die Lerngruppen klein zu halten – auch in den Abschlussklassen. Wer einen kontinuierlichen Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler möchte, muss jetzt in kleinen und vorsichtigen Schritten vorgehen. Vorsicht muss vor Schnelligkeit gehen, wenn wir das Erreichte nicht gefährden wollen.“

Macht die Schulen endlich zukunftsfest 

„Wir sollten erwarten dürfen, dass alle Maßnahmen getroffen werden, die dazu beitragen, die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen sowie Pädagoginnen und Pädagogen in Schule zu gewährleisten. Die letzten Monate haben uns mehr als deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, die Schulen zukunftsfest zu machen. Wir brauchen mehr Personal, das gut ausgebildet unsere Kinder und Jugendlichen lehrt, begleitet und betreut. Wir brauchen Schulgebäude, die eine gute Lernatmosphäre zulassen und wir benötigen eine Wertschätzung für die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Bildungseinrichtungen. Nicht zuletzt, um auch junge Menschen zu ermutigen, pädagogische Berufe zu ergreifen”, fordert Stefan Behlau.   

Bildungsarbeit sehen und wertschätzen 

„Schulen organisieren Distanzunterricht und betreuen Schülerinnen und Schüler vor Ort, die nicht zu Hause lernen oder betreut werden können. Pädagoginnen und Pädagogen telefonieren Schülerinnen und Schülern hinterher, machen Hausbesuche und holen Kinder persönlich in die Notbetreuungen, um letztlich die Defizite des Systems auszugleichen. Diese Arbeit wird oft nicht gesehen, wenn von sogenannten geschlossenen Schulen gesprochen wird – aber gerade diese Arbeit ist derzeit unerlässlich”, erklärt Behlau.  

 


Pressemitteilung 08/2021
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24.02.2021
VBE: Individuelle Wege ebnen

Schulministerin Gebauer stellte in einem Pressegespräch den Entwurf des Bildungssicherungsgesetzes 2021 vor. Der Entwurf geht zunächst in die Verbändebeteiligung. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Wir befinden uns in einem außergewöhnlichen Schuljahr. Umso notwendiger ist es, die Situation differenziert zu betrachten, um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Das bedeutet auch, dass Lösungen angeboten werden müssen, um individuelle Wege für die Schülerinnen und Schüler zu ebnen. Eine freiwillige Wiederholungsmöglichkeit, die nicht auf die maximale Verweildauer angerechnet wird, kann ein solcher Weg sein. Wichtig ist, dass die Schulen baldmöglichst wissen, wie dieses Schuljahr zu Ende gehen soll und welche Regelungen zu beachten sein werden.“

23.02.2021
VBE: Lehrende und Lernende bestmöglich schützen

NRW-Gesundheitsminister Laumann kündigte heute Morgen im WDR an, dass die vorgezogene Corona-Impfung für Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte im März beginnen soll. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Es gibt eine Sehnsucht, dass Schulen wieder in den Präsenzunterricht einsteigen. Dies sollte dann aber auch damit verbunden werden, die Lehrenden und Lernenden bestmöglich zu schützen. Deswegen ist es ein guter Schritt, das Impfangebot für das Personal in den Kitas, den Grund- und Förderschulen vorzuziehen. Konsequenter wäre es, das Angebot allen Kolleginnen und Kollegen zu unterbreiten, die im Präsenzunterricht tätig sind – egal in welcher Schulform.“

17.02.2021
VBE, GEW und GSV fordern in gemeinsamer Petition:

Mit einer gemeinsamen Petition wollen Verband Bildung und Erziehung NRW, die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft NRW und der Grundschulverband NRW und der  Druck auf das Schulministerium ausüben, die Umsetzung der neuen Lehrpläne für die Grundschulen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Für die drei Verbände erschließt sich nicht, weshalb das Schulministerium angesichts der Pandemie mit der Lehrplanarbeit beginnt, deshalb wird sie von GEW, GSV und VBE mit aller Entschiedenheit derzeit abgelehnt.

Im Petitionstext heißt es: „Die Grund- und Förderschulen brauchen die vorhandene Zeit für die Kinder, ihre individuelle Förderung und den Unterricht. Die hohe Arbeitsbelastung der Kolleg*innen muss endlich anerkannt werden. Unsere gemeinsame Forderung lautet: Neue Grundschullehrpläne – Nicht JETZT!“

16.02.2021
VBE: Nötige Einschnitte in der Betreuung

„Die Entscheidung, zunächst in den Kitas zum eingeschränkten Regelbetrieb zu wechseln, ist mit dem Blick auf die Kinder und ihre Familien zwar nachvollziehbar, jedoch muss der Infektionsschutz aller auch im Mittelpunkt stehen. Die dafür notwendige Gruppentrennung ist aufgrund der Personalsituation nur durch Einschnitte beim Betreuungsumfang möglich. Das Problem ist: Je höher die Auslastung, umso schwieriger ist es, den Gesundheitsschutz für das Kitapersonal zu gewährleisten. Wir hoffen, dass die Corona-Notbremse nicht gezogen werden muss, aber es ist ein wichtiges Signal an die Gesellschaft, dass der Plan B transparent kommuniziert wird“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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