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02.10.2019

Ehrenvorsitzender des VBE NRW erhält Bundesverdienstkreuz

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW gratuliert Udo Beckmann herzlich zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Udo Beckmann war 21 Jahre lang bis zum Jahr 2017 der Vorsitzende des VBE NRW und ist seit 2009 Bundesvorsitzender des VBE.

„Udo Beckmann setzt sich stets für Bildungsgerechtigkeit ein. In unzähligen Anhörungen hat der ehemalige Landesvorsitzende des VBE NRW im Landtag als Sachverständiger am politischen Meinungsbildungsprozess mitgewirkt. Herr Beckmann streitet entschieden für mehr Wertschätzung von Bildung. Sein Handeln prägt die Bildungslandschaft. Sein Einsatz für bessere und gerechtere Arbeitsbedingungen von Pädagoginnen und Pädagogen ist außergewöhnlich. Wir, der VBE NRW, gratulieren herzlich zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Udo Beckmann ist ein ausgewiesener Experte in Fragen der Schul- und Bildungspolitik. In seine Amtszeit als Landesvorsitzender des VBE NRW fallen wesentliche Gutachten und Umfragen, die der VBE in Auftrag gegeben hat und die für die landesweite Schul- und Bildungspolitik richtungsweisend sind und bleiben werden.

Beispielhaft seien hier genannt:

  • Die bundesweit Aufmerksamkeit erregende Umfrage „Gewalt gegen Lehrkräfte“, mit welcher das Tabu gebrochen wurde, über diese Form der Gewalt nur schulintern zu sprechen.

 

  • Das Gutachten „Kurze Beine – kurze Wege“ aus dem Jahr 2011, welches konstruktive Ansätze zur Erhaltung wohnortnaher Grundschulen in NRW enthält und hohe politische Anerkennung fand.

 

  • Das „Rahmenkonzept einer allgemeinen Sekundarschule“ aus dem Jahr 2005, das letztlich der sehr emotional geführten Debatte um die Schulstruktur einen konstruktiven Ausweg bot und durchaus wegbereitend für den Schulkonsens 2011 in NRW war.

 

Weiterführende Informationen:

Das Tabu brechen - Gewalt gegen Lehrkräfte

Kurze Beine - kurze Wege. Gutachten zur Erhaltung von Grundschulen in NRW

Ministerin Yvonne Gebauer überreicht den Orden stellvertretend


Pressemitteilung 69-2019
Unsere aktuellen Pressemitteilungen:
21.11.2019
VBE: Wir vermissen Wertschätzung und Entlastung

Die heute von Schulministerin Yvonne Gebauer vorgestellten Maßnahmen gegen den Lehrkräftemangel sind bei weitem nicht ausreichend. Es ist zwar deutlich, dass Schulministerin Gebauer den Personalmangel angehen möchte, aber es fehlen dafür noch immer notwendige Schritte. Im Folgenden geht der VBE auf die einzelnen Maßnahmen ein.

19.11.2019
VBE: Erster Schritt, aber NRW braucht eine langfristige Perspektive

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt die Unterzeichnung des Gute-Kita-Vertrages für die Bundesmittel und unterstützt die Forderung von Minister Stamp nach weiteren Bundesmitteln.

„Die Träger benötigen langfristige Perspektiven. NRW benötigt bestmögliche Bildung. Beides geht nur zusammen, wenn Gelder regelmäßig fließen. Anschubfinanzierungen sind nur kurzfristige Hilfen. Kontinuierliche Bildungsprozesse brauchen stabile Rahmenbedingungen. Kommune und Land haben dafür zwar langfristige Unterstützung zugesichert, aber der Bund sollte als dritter und verlässlicher Partner mehr als nur einen einmaligen Anschub liefern. Die gewaltige Summe darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Bildung kontinuierlich finanziert werden muss“, erklärt Barbara Nolte, VBE-Referatsleiterin Erzieher/-innen.

14.11.2019
VBE: Die Landesregierung muss jetzt liefern

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zur Grundschule stellt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW notwendige Eckpunkte vor, die der angekündigte Masterplan Grundschule beinhalten muss. Für den VBE ist der Haushaltsplan 2020 unvollständig.

„Die Landesregierung muss jetzt ein wertschätzendes Zeichen für die vernachlässigten Grundschulen setzen. Personalmangel erfordert echte Maßnahmen. Es bringt doch nichts, wenn der Finanzminister Stellen in einen Haushalt einstellt, von denen alle vorher wissen, dass sie leerlaufen werden. Aufstieg durch Bildung darf kein Versprechen bleiben, sondern ist ein notwendiger Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft des Landes. Ohne die Stärkung aller Schulformen wird das aber nicht gelingen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

13.11.2019
VBE: Die künftigen Lehrkräfte auch in NRW halten

Wie das Wissenschaftsministerium soeben mitteilte, werden die Studienkapazitäten für das Lehramt in Nordrhein-Westfalen deutlich erhöht.

„Das ist in der Tat ein Schritt in die richtige Richtung und zeigt die Anstrengungen der Schulministerin perspektivisch gegen den Lehrkräftemangel vorzugehen. Natürlich muss das dritte Maßnahmenpaket jetzt gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit enthalten. Es müssen alle Lehrämter gleich attraktiv werden, wenn die jungen Lehrkräfte auch in Nordrhein-Westfalen bleiben sollen. Bei dieser Anstrengung ist die gesamte Landesregierung gefordert, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen und aus NRW ein Land des Aufstiegs durch Bildung zu machen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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