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21.01.2019

VBE: Ritualisierte Ablehnung nicht hinnehmbar

Auftakt der Tarifverhandlungen

„Wer Personalmangel bekämpfen will, der muss den Arbeitnehmern wirklich was bieten. Aktuell fangen die Beschäftigten den Personalmangel mühsam auf. In den Schulen unseres Landes erschwert das vielerorts den Bildungsauftrag. Angemessener Lohn wäre hier endlich ein Zeichen echter Wertschätzung. Dafür streiten wir. Die Arbeitgeber machen es sich zu einfach, wenn sie unsere Forderungen schon bei Verhandlungsbeginn als überzogen abtun. Für diese mittlerweile schon ritualisierte Ablehnung haben wir kein Verständnis“, erklärt Jutta Endrusch, stellvertretende Landesvorsitzende des VBE NRW und Vertretung des VBE in der dbb Verhandlungs- und Bundestarifkommission, anlässlich des ersten Verhandlungstages der Einkommensrunde 2019.

Hintergrund

Der VBE ist über seinen Dachverband, den dbb beamtenbund und tarifunion, in die Verhandlungen eingebunden. Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind insgesamt rund 3,3 Millionen Beschäftigte betroffen: Eine Million Tarifbeschäftigte der Länder (ohne Hessen, das nicht Mitglied der TdL ist und gesondert Verhandlungen führt), für die der TV-L direkte Auswirkungen hat, sowie rund 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger in Ländern und Kommunen (ohne Hessen), auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll, um den Gleichklang der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung im öffentlichen Dienst zu gewährleisten. Die weiteren zwei vereinbarten Verhandlungstermine zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern sind nach dem Auftakt am 21. Januar 2019 in Berlin der 6./7. Februar 2019 und 28./29. Februar/1. März 2019 (beide im Kongresshotel Potsdam).

Die Kernforderungen des dbb:

  • 6 Prozent mehr Einkommen, mindestens 200 Euro (Laufzeit: 12 Monate)
  • Eine angemessene und zukunftsfähige Entgeltordnung für den TV-L
  • Ein Fahrplan für die Einführung der Paralleltabelle im Bereich der Lehrkräfte
  • Stufengleiche Höhergruppierung
  • 100 Euro mehr für Auszubildende
  • Die Erhöhung der Pflegetabelle um 300 Euro

Pressemitteilung 04-2019
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12.12.2019
VBE: Wettbewerb um Ressourcen schafft keine Bildungsgerechtigkeit

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW kritisiert den Schulversuch „Talentschule“. „Jeder Versuch für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen, ist prinzipiell zu begrüßen, aber Schulen in einen Wettbewerb um bessere Ressourcen und mehr Personal zu schicken, ist mehr als bedenklich. Ein Wettbewerb um Ressourcen schafft keine Bildungsgerechtigkeit“, Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

11.12.2019
VBE: Inklusion ist die Aufgabe aller Schulformen

Die aktuell vom Schulministerium veröffentlichten Daten geben einen Einblick in die Ausgangslage der Neuausrichtung der Inklusion. Für die Umsetzung der Inklusion ist zunächst eine Bündelung der Ressourcen vorgesehen. Nach den vorgelegten Daten ist an 786 weiterführenden Schulen das Gemeinsame Lernen zum Schuljahr 2019/20 eingerichtet worden. Schwerpunktmäßig wurden Haupt-, Real, Sekundar- und Gesamtschulen Schulen des Gemeinsamen Lernens.

06.12.2019
VBE: Das ist doch keine Überraschung

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„Ein klarer Abstand zu den Spitzenreitern und weit entfernt von Chancengerechtigkeit – die Ergebnisse spiegeln die Bildungspolitik wider und sind nicht überraschend. Wir hoffen, dass PISA ein Ansporn für mehr Engagement und weniger Sonntagsreden ist. Helfen würde die Stärkung aller Schulformen. Der Fokus der Bildungspolitik liegt zu sehr auf den vermeintlich höchsten Schulabschluss“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, anlässlich der heute vorgestellten PISA-Ergebnisse.

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Schulbetrieb nach den Herbstferien

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Zweite Runde endet ergebnislos

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