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07.11.2012

VBE: Landesregierung ist mit 8. Schulrechtsänderungsgesetz auf einem guten Weg

Wohnortnahes Grundschulangebot muss gesichert werden

„Bildung muss etwas sein, was schnell und ohne Umwege erreichbar ist – vor allem für die Kleinsten“, stellt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, klar: „Kinder dürfen nicht lange Schulwege in Kauf nehmen“. Das 8. Schulrechtsänderungsgesetz sei dabei auf einem guten Weg, zumal es in weiten Teilen die Ergebnisse der VBE-Expertise „Kurze Beine – kurze Wege“ aufgegriffen habe.

Es sei ein gutes Zeichen, dass kleine Grundschulen auch weitergeführt werden können, wenn sie mindestens 46 Kinder haben. „Das zeigt, dass sich die Landesregierung auf die demografischen Veränderungen eingestellt hat“, sagt Beckmann. Dennoch zeigt er sich besorgt, was die Weiterführung von Grundschulen unter 46 Schülern als Teilstandort betrifft – dies soll bisher nur in Ausnahmefällen erlaubt sein, wenn der Weg zum Hauptstandort nicht zumutbar ist. „Hier muss die Landesregierung in unseren Augen nachbessern: Teilstandorte mit weniger als 46 Kindern sollten immer grundsätzlich dann erhalten bleiben, wenn sie die einzige Schule am Ort sind. Nur so ist ein gutes Bildungsangebot gewährleistet“, fordert Beckmann.

Daher drängt Beckmann außerdem darauf, die Bildungschancen an Grundschulen auch systemisch zu verbessern: „Die Landesregierung muss Anreize schaffen, damit sich mehr junge Lehrkräfte auf Schulleitungspositionen an Grundschulen bewerben. Es kann nicht sein, dass solche Stellen fünf Mal ausgeschrieben werden und sich niemand meldet“, ärgert sich Beckmann. Außerdem müsse an jeder Grundschule mindestens ein Konrektor sein: „Eltern und Lehrer brauchen einen verbindlichen Ansprechpartner, an den sie sich wenden können, ohne eine Reise zum Hauptstandort unternehmen zu müssen – das ist nicht hinnehmbar.“


Pressemitteilung 49-12
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