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01.09.2011

VBE: Eltern können i-Dötzchen den Schulstart erleichtern

Schulweg trainieren – gesund frühstücken – passender Schulranzen

Für viele Jungen und Mädchen in NRW beginnt in der kommenden Woche erstmals der Schulalltag. „Eltern können den Schulanfängern den Start nicht nur durch eine liebevoll gestaltete Schultüte erleichtern“, erklärt Udo Beckmann, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE NRW).

Schon einige Tage vor Schulbeginn, so Beckmann, sollten Eltern mit den Kindern den künftigen Schulweg abgehen und sie auf mögliche Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen. „Die Kinder können sich den Schulweg so schon vorab einprägen und bald selbstständig bewältigen.“ Davon, ein Kind täglich mit dem Auto zur Schule zu fahren, wie es in vielen bürgerlichen Stadtteilen üblich ist, hält Beckmann wenig: „Das wäre eine Überbehütung, durch die die sozialen Fähigkeiten der Schüler verkümmern.“ Lieber sollte das Kind mit einem Klassenkameraden gemeinsam zur Schule gehen. Beckmann: „Eltern stärken das Selbstvertrauen ihres Kindes, wenn sie es Stück für Stück den Schulweg alleine oder mit Freunden gehen lassen.“

Versüßt wird den i-Dötzchen der Schulbeginn traditionell durch die Schultüte. Die sollte liebevoll gestaltet sein und darf neben nützlichen Kleinigkeiten für die Schule selbstverständlich auch Süßigkeiten enthalten. „Man sollte sich aber nicht von der Werbung unter Konsumzwang setzen lassen: Die Schultüte darf nicht zum Statussymbol werden“, appelliert der VBE-Vorsitzende an die Eltern. „Wenn Eltern sich gegenseitig übertrumpfen wollen und die Schultüte zur sozialen Abgrenzung benutzen, wäre das ein grundlegend falscher Einstieg in eine Schulzeit, in der die Kinder aller sozialen Schichten miteinander lernen und leben sollen.“

Wichtig für den Start in die Schule ist – nicht nur am ersten Schultag – ein gesundes, möglichst vollwertiges Frühstück. „Ohne eine solche Energiegrundlage haben die Kinder es sehr schwer, den Leistungsanforderungen der Schule nachzukommen“, erklärt Beckmann. „Die Eltern sollten die Kinder so früh wie möglich an ein richtiges Ernährungsverhalten gewöhnen.“ Wenn ein Kind morgens noch nichts essen könne, sollten die Eltern ihm auf jeden Fall etwas Gesundes für das Pausenfrühstück einpacken. „Bargeld, das dann in Süßigkeiten und Cola umgesetzt wird, ist der falsche Weg.“

Achten sollten Eltern auch von Anfang an darauf, dass der Schulranzen nicht zu schwer ist: Grundsätzlich sollte sein Gewicht nicht mehr als ein Zehntel des Körpergewichts des Kindes betragen und im Leerzustand 1,2 Kilogramm nicht überschreiten. Der Schulranzen sollte außerdem mit reflektierenden Materialien beschichtet sein, damit das Kind im Straßenverkehr gut zu erkennen ist. Eltern sollten sich auch mit Lehrerinnen und Lehrern verständigen, damit das Herumschleppen überflüssiger Bücher und Hefte vermieden wird. Beckmann: „Die Schultasche sollte anfangs täglich kontrolliert werden – Kinder neigen nämlich dazu, viel zu viele Dinge, mit sich herumzuschleppen. Zu schwere Schulranzen können nicht nur auf Dauer zu Wirbelsäulenverkrümmungen und Fußverformungen führen, sondern schränken auch die Bewegungsfreiheit des Kindes ein und stören seine Konzentration im Straßenverkehr.“

PM 40/11

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