StV/KV-LOGO
17.11.2017

VBE: Weiße Flecken in der Schullandschaft vermeiden

Heutiger Antrag von CDU und FDP zu den Sekundarschulen

„Der Antrag von CDU und FDP greift zu kurz. Es reicht nicht, den Sekundarschulen eine zweizügige Fortführung zu ermöglichen, sondern es müssen weitere Gründungen von zweizügigen Schulen zugelassen werden. Der Schullandschaft NRW drohen sonst weiße Flecken, insbesondere im ländlichen Raum“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich des Antrags der CDU und FDP im heutigen Plenum.

Gerade für kleine Kommunen ist es derzeit schwer, eine Sekundarschule zu gründen. „Politik muss die Voraussetzungen schaffen, um Familien in NRW wohnortnahe Schulen bieten zu können. Andere Länder machen uns das bereits vor“, erklärt Beckmann. 

Für neu zu gründende Sekundarschulen sollte eine Zweizügigkeit bei insgesamt 48 Schülerinnen und Schülern aus Sicht des VBE ausreichend sein. „Warum eine Zweizügigkeit bisher nur privaten Trägern erlaubt ist, ist völlig unverständlich. Diese Ungleichbehandlung erschwert die Sicherung eines flächendeckenden öffentlichen Schulwesens.“

Um unvollständige Schulangebote zu vermeiden, sollten bestehenden Haupt- und Realschulen die Möglichkeit erhalten, sich zur Schule des gemeinsamen Lernens umwandeln zu können.

Der VBE hat auf Grundlage des Gutachtens von Dr. Ernst Rösner bereits 2014 zehn Forderungen formuliert, um ein flächendeckendes Angebot an Schulen der Sekundarstufe I zu sichern und um eine Verödung der Schullandschaft zu vermeiden.

  

Link: Die zehn Forderungen des VBE

Link zur PDF: Gutachten „Länger gemeinsam lernen. Erleichterte Gründung und Weiterführung von Schulen des längeren gemeinsamen Lebens in NRW“ von Dr. Ernst Rösner

 


Pressemitteilung 76-2017
Weitere Artikel im Bereich "1117"
15.11.2017
VBE: „Vom Wiegen allein wird die Sau nicht fetter“

„Wir brauchen keine 183 Stellen für die Erfassung des Unterrichtsausfalls in NRW. Wir brauchen die 183 und noch viel mehr Stellen, um den Unterricht zu stemmen. Der VBE begrüßt, dass im kommenden Jahr 2048 neue Lehrerstellen geschaffen werden sollen. Spezielle Stellen zur Erfassung des Unterrichts sind allerdings mehr als unnötig. Allen Lehrerinnen und Lehrern ist bestens bekannt, wie wenig Ressourcen zur Verfügung stehen. Die Unterrichtsversorgung ist eine tägliche Herausforderung für die Schulleitung“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der Ankündigung des Finanzministers Lienenkämper.

15.11.2017
VBE: Konrektoren endlich mehr wertschätzen

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass mit dem Gesetzentwurf zum Haushalt 2018 endlich eine gerechtere Besoldung der Konrektorinnen und Konrektoren auf den Weg gebracht werden soll. Noch fehlen in NRW viele stellvertretende Schulleitungen, da der immense Mehraufwand bisher nicht entsprechend gewürdigt wird. Es ist längst überfällig dies zu ändern. Enttäuschend ist, dass eine gleiche Besoldung aller Lehrkräfte trotz Ankündigungen ausgeklammert wird und auch das Thema gerechte Fachleiterbesoldung ebenfalls weiter ausgeklammert wird“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Debatte zum Haushaltsplan 2018 im Landtag.

14.11.2017
VBE: Es drohen Zweiklassen-Gymnasien

„Die vorliegenden Eckpunkte zeigen, dass das Ministerium weitgehend den Forderungen des VBE gefolgt ist. Das Grundproblem der Wahlmöglichkeit ist jedoch nicht gelöst. Eltern wünschen sich jetzt bei der Schulanmeldung eine verbindliche Aussage zu G9 oder G8. Eine konsequente Abschaffung des Turboabiturs, wie von uns gefordert, hätte ausreichend Klarheit geschaffen. Durch die Wahlmöglichkeit befürchten wir die Schaffung von Zweiklassen-Gymnasien, gerade durch private Schulträger“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

Grafik: VBE NRW
Ihre Qualifizierung vor Ort

Termine, Orte und Anmeldung

Grafik: DKLK
Düsseldorf, 06. - 07. März 2018

Leiten. Stärken. Motivieren.

Grafik: DSLK
Düsseldorf, 08. - 10. März 2018

Schulen gehen in Führung

© kallejipp/photocase.com
Dortmund, 14. April 2018

Engagement und Selbstfürsorge


URL dieses Artikels:
http://www.vbe-nrw.de/menu_id/654/content_id/5188.html

VBE-Bezirksverbände

Arnsberg Detmold Düsseldorf Köln Münster

copyright © 2001 - 2017 Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW