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20.09.2017

VBE: Qualität geht vor Schnelligkeit

Unterschriften-Übergabe der Aktion „G9 jetzt in NRW“

„Es ist gut, dass sich Schülerinnen und Schüler für ihre Interessen einsetzen. Vor einer zu schnellen Einführung von G9 warne ich jedoch. Qualität geht vor Schnelligkeit. Es sollte nicht bei der Abschaffung der gleiche Fehler wiederholt werden, wie bei der Einführung von G8“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der Unterschriften-Übergabe an Landtagspräsident André Kuper durch Schülerinnen und Schüler. 

Die Initiative „G9 jetzt in NRW“ hatte zuletzt bekanntgegeben, dass sie für eine schnellere Umsetzung von G9 sind, da noch mehr Kinder einbezogen werden sollten. Aus VBE-Sicht wäre eine zu schnelle Umsetzung kritisch. „Schulverwaltung und Lehrkräfte benötigen Zeit, um die geplanten Veränderungen vernünftig zu organisieren. Eine überstürzte Rolle rückwärts wäre das Schlechteste für Schulen, Schülerschaft, Lehrkräfte und Eltern“, erklärt Beckmann abschließend.

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Pressemitteilung 54-2017
Weitere Artikel im Bereich "PM 17"
20.09.2017
VBE: Lehrerinnen und Lehrer vermissen Wertschätzung

„Wenn es um ihre Gesundheit geht, lässt der Dienstherr seine Lehrerinnen und Lehrer offensichtlich in Stich. Ständig wachsende Herausforderungen, zu große Lerngruppen und marode Gebäude machen krank. Fehlende Präventionsangebote zur Gesundheitsförderung verschärfen die Situation. Ein Förderprogramm das „Gute Schule 2020“ heißt, muss mehr sein als Toilettensanierung. Die Schulen der Zukunft brauchen dringend Raumkonzepte, die sichere und gesunde Bedingungen zum Lernen, Leben und Arbeiten berücksichtigen“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich des heutigen Tages der Lehrergesundheit.

15.09.2017
VBE: Digitalisierung stärker voranbringen

„Ob Lehrkräfte oder Schülerschaft: alle wollen digitales Lernen. Ganz offensichtlich ist der Wille da, es fehlen jedoch weitestgehend die nötigen Rahmenbedingungen. Die digitale Arbeitsplattform LOGINEO NRW war ein erster Schritt, jetzt müssen weitere, wie die Ausstattung mit digitalen Endgeräten und ausreichende Fort- und Weiterbildungen, folgen“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Studie „Die Schulen im digitalen Zeitalter“ der Bertelsmann-Stiftung.

15.09.2017
VBE: Ohne gerechte Bezahlung sind dauerhafter Lehrermangel und Unterrichtsausfall vorprogrammiert

„Wenn Lehrermangel und der damit verbundene Unterrichtsausfall insbesondere im Grundschulbereich nicht auf Dauer zum Schulalltag gehören sollen, brauchen wir als einen wesentlichen Baustein eine gleiche Besoldung, unabhängig von Schulform und Schulstufe. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir natürlich die heutigen Anträge von Grünen und SPD für eine bessere Bezahlung, fragen uns allerdings, warum sie diese Ungerechtigkeit in ihrer Amtsperiode nicht behoben haben. Immerhin hatten SPD und Grüne selbst 1828 Tage Zeit, diese Gerechtigkeitslücke zu schließen“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes für Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Sitzung des Landtags Nordrhein-Westfalen.

13.09.2017
VBE zur Regierungserklärung des Ministerpräsidenten

„Der VBE begrüßt, dass die Landesregierung mehr Geld in Bildung investieren und unter anderem mehr Lehrkräfte einstellen will. Dabei kommt es darauf an, dass entsprechend qualifizierte Lehrkräfte eingestellt werden. Bilden und Erziehen erlernt man nicht im Vorbeigehen, sondern Bedarf einer entsprechenden Qualifizierung.  Das Herausstellen einer verschärften Erfassung des Unterrichtsausfalls lenkt von dem eigentlichen Problem, den gravierenden Lehrermangel, ab.

11.09.2017
VBE: Zu viele führungslose Schulen in NRW

„In NRW gibt es noch immer an mehr als jeder zehnten Schule keinen Rektor, besonders schwer trifft es die Haupt-, Real- und Grundschulen. Oft übernehmen Konrektoren oder Lehrkräfte Führungsaufgaben, für die sie viel zu schlecht entlohnt werden. Die aktuellen Zahlen machen deutlich: Hier gibt es weiterhin dringenden Handlungsbedarf“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

07.09.2017
VBE: Nachhaltige Personalplanung erforderlich

„Das Schulministerium muss weitere Anstrengungen unternehmen, um eine ausgewogenere Altersstruktur der Lehrerschaft zu erreichen“, fordert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heute vorgelegten Statistik von IT NRW. Das Durchschnittsalter sei immer noch relativ hoch.

04.09.2017
VBE: Wer Qualität will, muss sichere Arbeitsbedingungen schaffen

Nach einer WDR-Umfrage arbeiten an Offenen Ganztagsschulen rund 25 Prozent Honorarkräfte und rund 17 Prozent Minijobber. Für die nicht repräsentative Umfrage wurden Daten von 209 Grundschulen zusammengetragen. „Wer Qualität an unseren Schulen will, muss investieren. Mit unsicheren und schlecht bezahlten Beschäftigungsverhältnissen wird das auf Dauer nicht möglich sein. Vor dem Hintergrund ist es überfällig das Kooperationsverbot aufzuheben, damit der Bund die Länder auch in schulischen Angelegenheiten besser unterstützen kann“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

30.08.2017
VBE: Ein längst überfälliger Schritt

Der Verband Bildung und Erziehung begrüßt die Ankündigung von der Schulministerin Yvonne Gebauer, dass sie sich für eine bessere Bezahlung der Lehrkräfte einsetzen will. Gegenüber WDR 5 erklärte sie, dass der Lehrerberuf eine größere Wertschätzung verdiene und Geld auch dazu gehöre. „Wir erwarten jetzt einen klaren Zeitplan. Es ist ein schon längst überfälliger Schritt, die ungerechte Bezahlung der Lehrkräfte zu beenden. Gerade hochqualifizierte Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen sind für den Einstieg der Kinder ins Schulsystem entscheidend. Zudem ist der Lehrermangel im Grundschulbereich verheerend und die Unterrichtsversorgung eine ständige Herausforderung. Eine gerechte Bezahlung aller Lehrkräfte nach der Besoldungsstufe A13 /EG 13 wäre ein entscheidender Schritt, um den Lehrermangel langfristig entgegenzuwirken“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW.

29.08.2017
VBE: Holpriger Start

"Das Schuljahr in NRW startet mit stotternden Motoren. Von den 5407 zu besetzenden Stellen konnte nur etwa jede zweite Stelle besetzt werden und das nicht immer mit originär ausgebildeten Lehrkräften. Gerade mit Blick auf die Grundschulen sehe ich die wachsende Zahl von Seiteneinsteigern mit Sorge. Der Unterricht an Grundschulen erfordert eine besondere pädagogische Qualifikation, damit der Einstieg in das Schulsystem optimal gelingt", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Nordrhein-Westfalen.

28.08.2017
VBE: Eltern können ihren Kindern den Schulstart erleichtern

Für viele Kinder in NRW beginnt in dieser Woche erstmals der Schulalltag. „Eltern können ihren Kindern den Schulstart erleichtern. Es sollte ein besonderes Ereignis sein, an das sich Kinder gerne zurückerinnern“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

25.08.2017
VBE: Viele Baustellen, die dringend reparaturbedürftig sind

 „Die Rückkehr zu G9, die neugeplante Inklusion und eine bessere Unterrichtsversorgung sind ohne zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer nicht zu schaffen. Nach der Pressekonferenz ist klar: Noch immer wird bei der schulpolitischen Planung eine gerechtere Bezahlung für alle Lehrkräfte im Bereich der Grundschule und der Sekundarstufe nicht berücksichtigt. Diese ist allerdings zwingend erforderlich, um genügend junge Menschen für den Beruf zu gewinnen, wenn aus der Notlösung Seiteneinstieg kein Dauerzustand werden soll. Die von der Landesregierung angekündigte Kampagne zur Anwerbung weiterer Lehrkräfte wird ohne eine gerechtere Bezahlung kaum Erfolg haben“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung.

24.07.2017
VBE: Ein kleiner Schritt auf einem langen Weg zur erfolgreichen Inklusion

„Der VBE begrüßt, dass Ministerin Gebauer mit Hilfe des vorgelegten Erlasses bezüglich der Schließungsmodalitäten für Förderschulen schnellstmöglich Klarheit geschaffen hat. Das ändert nichts daran, dass die Förderschulen, die bereits zum Ende des Schuljahres 2016/2017 geschlossen wurden, kaum noch eine Chance für den Erhalt haben“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband für Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich des neuen Erlasses des Schulministeriums.

14.07.2017
VBE: Riesenlücke bei Ganztagsplätzen sind keine Lappalie

„Die Ergebnisse der Recherchen des ARD-Morgenmagazins zu fehlenden Betreuungsplätzen an Grundschulen zeigen, dass hier ein eklatanter Widerspruch zwischen Bedarf und Angebot besteht. Ohne dies zur Kenntnis zu nehmen, wird in den Bundestagswahlprogrammen sogar der momentan regierenden Parteien die Einführung eines Rechtsanspruches auf Betreuung in der Grundschule gefordert. Anscheinend soll wieder einmal der zweite vor dem ersten Schritt gemacht werden“, kommentiert der Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW, Udo Beckmann, den Bericht von heute.

12.07.2017
VBE: In NRW fehlen mindestens 30.000 Lehrkräfte

Die Hoffnung der alten Landesregierung, dass der zurzeit in NRW bestehende Lehrermangel ein vorübergehendes Phänomen ist, hat sich heute, mit den von der Bertelsmann Stiftung vorgelegten Zahlen als realitätsfremd erwiesen.

12.07.2017
VBE: Moratorium zum Erhalt der Förderschulen kann nur ein erster Schritt sein

Wie im Wahlkampf versprochen, haben die Regierungsparteien im Landtag heute die Landesregierung aufgefordert, mehr Förderschulen als bisher vor der Schließung zu retten – u.a. durch die Aussetzung der Verordnung über die Mindestgrößen.

10.07.2017
VBE: Schule schwänzen vor den Ferien kann teuer werden

An vielen Schulen fehlen unmittelbar vor den Sommerferien immer mehr Schülerinnen und Schüler. Erfahrungsgemäß liegt das häufig daran, dass Eltern mit ihren Kindern bereits ein paar Tage vor Beginn der Sommerferien in den Urlaub fahren, um Geld zu sparen.

05.07.2017
VBE: Keine überstürzte Rolle rückwärts!

'Ich warne dringend davor, die gleichen Fehler, die bei der Einführung des sogenannten G8 gemacht wurden, jetzt beim G9 zu wiederholen, weil man möglichst schnell auf die Kritiker reagieren will. Qualität geht vor Schnelligkeit', sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

04.07.2017
Auch bei Integration muss gelten: Qualität vor Quantität

„Ich stimme Schulministerin Gebauer zu, dass das Erlernen der deutschen Sprache elementar ist, um dem Unterricht zu folgen“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW. „Allerdings muss für das Erlernen der deutschen Sprache das Gleiche gelten, wie bei der Inklusion. Qualität geht vor Quantität und Schnelligkeit.“

29.06.2017
Pädagogen haben hohe Erwartungen an die neue Landesregierung

Die Koalition aus CDU und FDP hat sich im Koalitionsvertrag schon in der Präambel dazu bekannt, Nordrhein-Westfalen zu einem „Land des Aufstiegs durch Bildung“ zu machen. „Wir erwarten, dass diese Absichtserklärung mit einer konkreten Planung und Kostenschätzung verbunden wird“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW anlässlich der Vorstellung des neuen Landeskabinetts, der neuen Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) und des neuen Familienministers Joachim Stamp (FDP).

21.06.2017
Lehrkräfte brauchen mehr Schutz vor Gewalt

Es sind erschreckende Zahlen: 12.400 Pädagogen von rund 155.000 an Schulen in NRW beschäftigten Lehrkräften haben an ihren Schulen Erfahrungen mit körperlicher Gewalt gemacht. Mehr als jeder Zweite berichtet von psychischen Drohungen wie Beleidigungen. Das waren einige der Ergebnisse der repräsentativen VBE-Umfrage zum Thema Gewalt gegen Lehrkräfte von November 2016.

16.06.2017
VBE: Viele Fragen der Schulpolitik bleiben unbeantwortet

Mit der Ankündigung des Masterplans Grundschule im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung ist eine zentrale Forderung des Verbands Bildung und Erziehung NRW aufgenommen. Der Masterplan beinhaltet u.a. eine Vertretungsreserve und kleinere Klassen bei Inklusion und Integration.

08.06.2017
VBE: Stärkungspakt muss zwingend für alle Schulformen gelten

Die schulpolitische Entscheidung, die in der vierten Koalitionsrunde gefallen ist, Gymnasien generell zum neunjährigen Gymnasium zurückkehren zu lassen, begrüßt der Verband und Erziehung (VBE) NRW grundsätzlich. So ist es wieder leichter möglich, während der Sekundarstufe I zwischen den Schulformen zu wechseln. „Damit ist der Konstruktionsfehler des G8, dass statt einer sechs- nur eine fünfjährige Sekundarstufe I vorsah, weitgehend beseitigt,“ sagt der Vorsitzende des VBE NRW, Udo Beckmann.

29.05.2017
VBE: Realität hinkt Ansprüchen weiter hinterher

„Inklusion wird nicht gelingen, wenn die Lehrkraft alleine, ohne Unterstützung durch weitere Professionen und nicht ausreichend fortgebildet, in zu großen Klassen und zu kleinen Räumen unterrichten muss! Die repräsentativen Ergebnisse belegen aber erneut, dass genau das nach wie vor die Realität an deutschen Schulen ist“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Ergebnisse der im Auftrag des VBE durchgeführten forsa-Umfrage „Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrkräfte in Deutschland – Meinungen, Einstellungen, Erfahrungen“. Forsa hat die repräsentative Befragung unter 2.050 Lehrkräften allgemeinbildender Schule bundesweit, darunter 501 in NRW, im April und Mai 2017 durchgeführt.

22.05.2017
VBE: Probleme in der Bildungspolitik zügig angehen

Einen Tag vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen von CDU und FDP sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW: „Bei der Landtagswahl am 14. Mai hat sich erneut gezeigt, dass Schulpolitik entscheidend für Wahlerfolg oder Wahlniederlage sein kann.“

 

19.05.2017
VBE rät zur Besonnenheit

Der VBE schaltet sich in die aufgeregte Debatte um die zentralen Prüfungen 10 im Fach Englisch für den mittleren Schulabschluss ein.

10.05.2017
VBE begrüßt bessere Unterstützung von Lehrern gegen Gewalt

Zur heutigen Meldung des Schulministeriums, zum kommenden Schuljahr die psychologischen Beratungs- und Unterstützungsangebote für Schulen weiter auszubauen, erklärt der Vorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW, Udo Beckmann:

28.04.2017
Sich ein Bild machen – mit dem Film „Ich. Du. Inklusion“

Rund um den Premierentermin des Dokumentarfilms „Ich. Du. Inklusion – Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft“ am 4. Mai 2017 gibt es viele Veranstaltungen zusammen mit dem Kooperationspartner, Verband Bildung und Erziehung (VBE). Der Landesvorsitzende des VBE NRW Udo Beckmann lädt politisch Verantwortliche, Medienvertreter und die interessierte Öffentlichkeit dazu ein, sich den Film anzusehen und bei den Sonderveranstaltungen mit Vertreterinnen und Vertretern des VBE NRW über die aktuelle Situation zu sprechen. „Vielfach krankt es an der fehlenden Vorstellung, was Inklusion für die Beteiligten bedeutet. Oft haben wir die Politik dafür angeklagt, Entscheidungen aus dem Elfenbeinturm zu treffen. Mit dem Film und anschließenden Diskussionsrunden bieten wir nun proaktiv die Möglichkeit an, sich über die Realität an deutschen Schulen zu informieren“, erklärt der VBE-Landesvorsitzende, Udo Beckmann

26.04.2017
Rahmenbedingungen verbessern

Die Unterversorgung der Kitas ist ein seit Jahren schwelendes Problem. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) als gewerkschaftliche Interessenvertretung setzt sich auf der politischen Ebene dafür ein, dass die Mängel beseitigt werden. Unabhängig davon bieten Wolters Kluwer Deutschland und der VBE als Partner mit dem Deutschen Kitaleitungskongress (DKLK) Fortbildungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Kitaleitungskräfte an.

24.04.2017
VBE: Zahl der Kinder mit attestiertem Förderbedarf hat sich seit 2005 verdoppelt

„Die vom VBE in Auftrag gegebene wissenschaftliche Expertise belegt, was Lehrkräfte immer wieder deutlich machen, nämlich dass Kinder mit emotional-sozialen Entwicklungsstörungen eine ausgeprägte Symptomatik zeigen, die nur durch intensivpädagogische Maßnahmen, in der Regel durch entsprechend ausgebildete Sonderpädagogen, aufgefangen werden kann. Gleichzeitig wird offenbar, dass die Zahl der Kinder, die einen entsprechenden Förderbedarf attestiert bekommen, sich seit 2005 in NRW von mehr als 14500 auf über 29000 in 2016 verdoppelt hat. Um den Schulbetrieb im inklusiven Bildungssystem aufrecht erhalten zu können, braucht es vor diesem Hintergrund für die Beschulung dieser Kinder in inklusiven Lerngruppen mehr denn je die Doppelbesetzung mit Lehrkraft und Sonderpädagoge und die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams zur intensivpädagogischen Beschulung“, fordert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender NRW des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) auf Basis der vom VBE beauftragten Expertise „Welchen Förderbedarf haben Kinder mit emotional-sozialen Entwicklungsstörungen?“

24.03.2017
Schulleitungen sind hoch motiviert aber überlastet

Schulleitungen sind eine äußerst motivierte und zufriedene Berufsgruppe. Sie schätzen die große Eigenverantwortung und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten. Mehr als jeder Zweite findet den Beruf sinnvoll. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Deutschen Schulleiterkongress (DSLK) 2017, die die Veranstalter Wolters Kluwer und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) vorab durchgeführt haben.

23.03.2017
VBE: Eltern schreiben „Denkzettel“ für Bildungspolitik

Für den Verband Bildung und Erziehung NRW ist es eine gute Nachricht, dass acht von zehn Eltern in der JAKO-O Studie berichten, ihr Kind gehe gerne zur Schule. 70 Prozent halten ihr Kind für weder unter- noch überfordert. Auch die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer - vor allem an den Grundschulen – wird gut bewertet. Eine große Mehrheit hält sie für fachlich kompetent und engagiert. „Das ist ein gutes Zeugnis für die Lehrkräfte in NRW, dass sie trotz mangelhafter Rahmenbedingungen erhalten“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW.

20.03.2017
VBE und BVKJ: Medikamentenabgabe ist keine Aufgabe von Lehrkräften

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) fordern die Ausbildung und den zeitnahen, bedarfsgerechten und flächendeckenden Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften. Beide Verbände haben Bildungs- und Gesundheitsministerinnen und -minister in Bund und Ländern mit einem gemeinsamen Forderungsbrief angeschrieben.

10.03.2017
VBE: Der Schulfrieden hat oberste Priorität

Vor dem Hintergrund der Diskussion um Beten in der Schule sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung NRW: "Religion hat sehr wohl Platz in Schule - sowohl im Religionsunterricht als auch bei Diskussionen in anderen Fächern.

06.03.2017
VBE: Investition in Kita-Leitung ist eine Investition in Bildungsqualität

Immer noch acht Prozent aller Kindertageseinrichtungen haben in NRW keine vertraglich festgelegte Zeit für Verwaltung und Leitung, meldet die Bertelsmann-Stiftung. Auch wenn NRW damit über dem Bundesdurchschnitt liegt, sind das immer noch zu viele, findet der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

02.03.2017
VBE: Maßnahmen überfällig

„Die heute vom Schulministerium veröffentlichten Zahlen machen erneut den dringenden Handlungsbedarf im Hinblick auf die unbesetzten Schulleiterstellen deutlich“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

21.02.2017
VBE: Wenig Innovatives in Sachen Schulpolitik

Zum heute vorgestellten Regierungsprogramm der CDU NRW sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung NRW: „Wir begrüßen es sehr, dass der Masterplan Grundschule Eingang in das Programm der CDU gefunden hat und sich die CDU ausdrücklich zur Gesamt- und Sekundarschule bekennt.“ 

16.02.2017
VBE: Lehrer erwarten mehr Unterstützung bei Gewalt

„Unsere Botschaft aus der ‚Gewalt gegen Lehrkräfte‘ - Umfrage ist im Landtag angekommen“, kommentiert Udo Beckmann den Entschließungsantrag der Fraktionen von SPD und Grünen im Landtag. Die Regierungsfraktionen haben damit Maßnahmen gefordert, mit denen die Landesregierung Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes besser vor Übergriffen schützen sollen (Drucksache Nr.16/13308).

09.02.2017
VBE: Druck für eine gerechtere Bezahlung erhöhen

Im Tarifstreit zwischen Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben sich heute Lehrkräfte, Sozialarbeiter, Polizisten und weitere Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes der Länder zum zentralen Warnstreik in Düsseldorf versammelt.Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 18. Januar mit der TdL über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten der Länder. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 30./31. Januar haben die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot vorgelegt.

08.02.2017
VBE: Entscheidung für weiterführende Schule mit Blick auf das Kind treffen

Lehrkräfte an den Grundschulen haben ihren Viertklässlern mit den aktuellen Halbjahreszeugnissen die Empfehlung für die weiterführenden Schulen mit nach Hause gegeben. Die Empfehlung ist nicht bindend.

01.02.2017
VBE begrüßt gleiche Bezahlung für alle Lehrkräfte

„Wir freuen uns sehr, dass auch die Grünen die Notwendigkeit erkannt haben, dass gleichwertige Arbeit gleich besoldet werden muss“, sagt der Vorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung Udo Beckmann über die Aussage der Grünen Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann. Die amtierenden Schulministerin äußerte sich in einem Pressegespräch im Landtag, dass ihre Partei zukünftig eine Bezahlung nach A 13 einführen möchte.

30.01.2017
VBE: Jede dritte Lehrkraft beklagt Lehrermangel

41 Prozent der Lehrkräfte benennen die Umsetzung von Inklusion/Integration, 28 Prozent den Lehrermangel, 17 Prozent das Gebäude und 13 Prozent die Ausstattung als größte Probleme an ihrer Schule. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hatte das Meinungsforschungsinstitut forsa Ende 2016 damit beauftragt, Lehrkräfte zu fragen, was die größten Probleme an ihren Schulen sind.

27.01.2017
VBE: Digitalisierung endlich in Gang bringen

„Der Bericht der Medienberatung bestätigt leider nur, was wir schon lange wissen: Schulen in NRW sind von einer zeitgemäßen IT-Ausstattung noch weit entfernt“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW. Nach einer Studie der Medienberatung NRW, die heute in einer aktuellen Stunde im Landtag diskutiert wurde, leiden Schulen unter einer dramatischen Unterversorgung mit schnellem Internet.

19.01.2017
VBE: Ablehnung des Masterplans ist Schlag ins Gesicht der Grundschulen

Die Arbeit in den Grundschulen ist aus Sicht des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) aus der Balance geraten. Diese haben die Grundschulumfragen des VBE von Mai und November 2016 gezeigt.

16.01.2017
VBE: Hohe Dunkelziffer bei Gewalt gegen Lehrkräfte

„Die Daten der Landesregierung und das Eingeständnis einer hohen Dunkelziffer bestätigen die Einschätzung des Verbands Bildung und Erziehung, dass Gewalt gegen Lehrer ein Tabuthema ist, zu dessen Verhinderung mehr getan werden muss“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW anlässlich einer aktuellen Auswertung von anerkannten Dienstunfällen von Lehrkräften. Die Daten, die das Schulministerium als Antwort auf eine CDU-Anfrage dem Landtag vorlegte, stammen aus dem Jahr 2015.

10.01.2017
VBE: Inklusion braucht landesweite verbindliche Standards

„Die Entscheidung verhindert eine dringend notwendige Verbesserung der erforderlichen Inklusionsleistungen der Kommunen“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung NRW die heutige Rechtsprechung des NRW-Verfassungsgerichtshof.

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Düsseldorf, 08. - 10. März 2018

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