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18.12.2014

VBE: Mehr Gerechtigkeit jetzt wagen – 5,5 Prozent mehr

Einkommensrunde 2015

„Wir gehen mit einem klaren Ziel in die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder“, betont der VBE-Bundes- und Landesvorsitzende Udo Beckmann. „Ziel ist die Aushandlung einer linearen Einkommenserhöhung um 5,5 Prozent, mindestens jedoch ein Plus von 175 Euro bei einjähriger Laufzeit.“ Auch müsse klar sein, dass die Ergebnisse der Einkommensrunde 2015 zeit- und inhaltsgleich auf den Beamtenbereich zu übertragen seien.

Beckmann weiter: „Dem VBE ist auch ein Erfolg der Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über die Entgeltordnung Lehrkräfte außerordentlich wichtig. Als einzige Berufsgruppe im öffentlichen Dienst werden tarifbeschäftigte Lehrerinnen und Lehrer nach Länder-Richtlinien bezahlt. Eine Entgeltordnung Lehrkräfte würde mit dieser Praxis Schluss machen. Es geht um die gerechtere Bezahlung und um bundesweit einheitliche Grundsätze der Bezahlung. Ein Verhandlungserfolg stärkt die Wertschätzung des Lehrerberufs.“


Pressemitteilung 63-14
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11.12.2014
VBE: Kinder in NRW sind von Chancengerechtigkeit weit entfernt

„Wer in NRW zur Schule geht, hat nicht unbedingt die besten Chancen, auch die beste Bildung zu bekommen“, kommentiert Udo Beckmann, der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Veröffentlichung des Chancenspiegels der Bertelsmannstiftung. „Wir können uns über die hohe Quote bei der Zertifikatsvergabe freuen“, so Beckmann weiter, „aber bei der Integrationskraft, der Durchlässigkeit und der Kompetenzförderung ist noch viel Luft nach oben.“

09.12.2014
VBE: Digitales Lernen an NRW-Schulen nicht möglich

„Die digitale Schule gibt es auch in NRW bislang nur virtuell – entgegen aller Ankündigungen der Politik“, kritisiert der VBE-Landes- und Bundesvorsitzende Udo Beckmann anlässlich der aktuellen Schülerbefragung von Bitkom und Learntec. „Lehrer wie Schüler sehen darin ein Fiasko.“

02.12.2014
VBE: Inklusion muss in allen Bereichen umgesetzt werden

„Die UN-Behindertenrechtskonvention hat 50 Artikel. Nur ein einziger – Artikel 24 – beschäftigt sich mit dem Bereich Schule. Das zeigt, dass Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung ist“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich des morgigen Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung: „Inklusion muss Menschen mit Behinderungen durchgängig begleiten. Sie ist nicht nur auf die Schule beschränkt. Wenn aber das Land der Inklusion schon im Bildungsbereich die Ressourcen versagt, wird sie sie am Ende auch gesamtgesellschaftlich vor die Wand fahren.“

26.11.2014
VBE begrüßt Einigung

„Dass das Land diesen Weg gehen muss, ist ein erneuter Beleg dafür, wie dringend erforderlich es ist, dass das Kooperationsverbot von Bund und Ländern im Schulbereich fallen muss“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Einigung in Sachen Schulsozialarbeit: „Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Bildungs- und Erziehungsarbeit – insbesondere von Schulen in sozialen Brennpunkten. Schulsozialarbeit ist auch ein Beitrag dazu, den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungschancen zu mildern.“

20.11.2014
VBE: Schulen müssen ganz oben auf die digitale Agenda des Staates

„Computer-Kompetenzen lassen sich nun mal nicht mit dem ‚Faustkeil‘ vermitteln“, kommentiert Udo Beckmann, Landesvorsitzender NRW und Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), die Ergebnisse der ICIL-Studie, die heute vorgestellt wurde. „Die zuständige Politik muss dringend ihre Verweigerungshaltung aufgeben und das Geld für eine zeitgemäße IT-Ausstattung aller Schulen einschließlich der Grundschulen bereitstellen. Die Bereitstellung der notwendigen Rahmenbedingungen für die Schulen gehört ganz oben auf die digitale Agenda des Staates.“ Der VBE halte nichts von staatlichen Appellen, per Sponsoring die Schulen mit IT auszustatten, so Beckmann. „IT darf nicht zum Einfallstor für eine weitere schleichende Privatisierung des öffentlichen Schulwesens werden.“

18.11.2014
VBE: Dauerhafte und gesicherte Strukturen schaffen

Der VBE begrüßt die Ankündigung des Schulministeriums, mehr Ressourcen für die Beschulung von Flüchtlingskindern bereitzustellen. „Diese Kinder, die aus Kriegs- und Krisenregionen kommen, brauchen geregelte Strukturen und Perspektiven“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. Deswegen müsse Schluss sein mit dem Improvisieren, so Beckmann, stattdessen müsste das Land dauerhafte Hilfen und feste Strukturen zur Verfügung stellen, damit die Lehrkräfte die Möglichkeit haben, die Kinder entsprechend ihrer Talente umfassend zu fördern. Zudem besteht nach wie vor ein erheblicher Bedarf an Lehrkräften mit Deutsch als Zweitsprache.

17.11.2014
VBE: Landesregierung muss Schulleiterproblematik angehen und Durchlässigkeit der Schulen verbessern

Auf der heutigen Landeskonferenz des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW in Billerbeck appellierte der Vorsitzende Udo Beckmann an die Landesregierung, das von ihr ausgerufene Motto ‚Kein Kind zurücklassen‘ ernsthaft durchzusetzen: „Schon im Kindergarten gibt es zu wenig pädagogische Fachkräfte. In der inklusiven Schule setzt sich dieser Mangel fort, und auch die Durchlässigkeit innerhalb der Schulformen lässt zu wünschen übrig. So wird man Kindern nicht gerecht.“ Außerdem prangerte er an, dass die Landesregierung immer noch zu wenig dafür tue, die vakanten Schulleitungsstellen zu besetzen: „Wer eine zuverlässige Schule sichern will, muss Schulleitungen mehr Verwaltungspersonal zur Verfügung stellen, ihnen mehr Anrechnungsstunden zugestehen und sie besser bezahlen.“

12.11.2014
VBE: Jede zweite Lehrkraft ohne geschützte Dienst-E-Mail-Adresse

Deutschlands Schulen können von einer zeitgemäßen IT-Ausstattung nur träumen. Dennoch nutzen neun von zehn Lehrkräften das Internet im Unterricht. Die Kenntnisse dafür haben sich die Lehrer vor allem privat angeeignet. Das ergibt eine Repräsentativbefragung von Lehrern, die der VBE bei forsa in Auftrag gegeben hatte. Befragt wurden dafür bundesweit und in NRW Lehrkräfte von der Grundschule bis zur berufsbildenden Schule. Eine vergleichbare Lehrerumfrage gibt es bisher nicht. Der VBE-Landesvorsitzende Udo Beckmann stellte heute in Düsseldorf die Ergebnisse vor.

04.11.2014
VBE: Grundproblem der Sekundarstufe I bleibt weiter ungelöst

Der Kompromiss des Runden Tisches zum G8/G9 bringe zwar sinnvolle Verbesserungen für die Schülerinnen und Schüler, löse aber nicht das Grundproblem, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. „Immer noch ist die Sek I im Gymnasium fünf Jahre lang, während sie in den anderen Schulformen über sechs Jahre geht. Der verbesserten Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schulformen wird die von der Mehrheit getragene Empfehlung damit nicht gerecht. Der mit der Einführung von G8 im Jahr 2005 begangene Konstruktionsfehler bleibt bestehen.“

31.10.2014
VBE: Schulen brauchen mehr männliche Lehrkräfte

„Männliche Lehrkräfte werden an den Schulen in NRW immer mehr zur Mangelware“ kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, die heutige Veröffentlichung der entsprechenden Zahlen durch das Statistische Landesamt, „Pädagogische Berufe werden in der Gesellschaft häufig nicht genügend wertgeschätzt und das alte Rollenbild, Erziehung sei Aufgabe der Frauen, scheint immer noch in vielen Köpfen verankert zu sein. Dabei brauchen Kinder gleichermaßen weibliche wie männliche Bezugspersonen, um sich emotional stabil entwickeln zu können.“

21.10.2014
VBE: Gute Bildung braucht deutlich mehr Ressourcen

„Wer kein Kind zurücklassen will, muss optimale Bedingungen schaffen. Davon sind wir im Vergleich zu anderen Bundesländern meilenweit entfernt“, fordert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, „Die Qualität an den Schulen darf nicht vom Gutdünken des Finanzministers abhängig sein.“ Vor dem Hintergrund der heutigen Anhörung im Unterausschuss Personal im Landtag drängt der VBE deswegen darauf, die entsprechenden Finanzmittel im Landeshaushalt zu erhöhen.

20.10.2014
VBE: Schulen müssen deutlich mehr Unterstützung bekommen

„Viele Schulen können den Ansturm der Flüchtlingskinder im Moment nur schwer bewältigen“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, „Sie brauchen mehr Unterstützung bei der Beschulung von schwer traumatisierten Kindern aus Kriegsgebieten.“ Im Moment würde mehr improvisiert, so Beckmann, da die Landesregierung und die Kommunen mit der Zahl der Flüchtlinge aus dem Nahen Osten überfordert seien: „Diese Überforderung darf aber nicht zu Lasten der Flüchtlingskinder, der übrigen Kinder und den betroffenen Schulen gehen.“

08.10.2014
VBE: Belastungen senken – Prävention verstärken

„Die Zahlen der pensionierten Lehrkräfte überraschen nicht – schließlich bilden verbeamtete Lehrkräfte mit fast 60 % den größten Anteil an der Beamtenschaft“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW die heute von IT.NRW vorgestellte Statistik, „Hinzu kommt, dass in der Lehrerschaft nach wie vor eine Überalterung festzustellen ist.“

06.10.2014
VBE: Unterrichtsausfall muss zuverlässig erfasst werden

„Es ist fraglich, ob jede Fehlstunde einer Lehrkraft einzeln gemeldet wer-den muss“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, „Eine zuverlässige Stichprobe würde ausreichen, um ein schlüssiges Bild des Unterrichtsausfalls zu ergeben. Dabei muss ausnahmslos jeder Unterrichtsausfall erfasst werden. Wenn eine Lehrkraft gleichzeitig zwei Klassen beaufsichtigt, sieht es nur auf dem Papier so aus, als würde kein Unterricht ausfallen – diese Art der Erhebung kaschiert die Realität.“

01.10.2014
VBE: FDP-Antrag strotzt vor Ignoranz

„Hätte sich die FDP mit dem Gutachten des VBE inhaltlich auseinandergesetzt, hätte sie gemerkt, dass es im Kern um die erleichterte Gründung und Weiterführung von Schulen des längeren gemeinsamen Lernens geht. So soll sichergestellt werden, dass ein flächendeckendes Schulangebot gesichert ist. Eine Forderung, die Gymnasien abzuschaffen und Leistungsansprüche abzusenken, wird sie in dem Gutachten nicht finden“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW den Antrag der FDP in der heutigen aktuellen Stunde der Plenarsitzung.

26.09.2014
VBE: Schullandschaft darf nicht veröden

„Die Gründung von neuen Schulen des längeren gemeinsamen Lernens muss vereinfacht werden, damit in NRW im Sek-I-Bereich keine weißen Flecken in der Schullandschaft entstehen“, fordert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. Der VBE hatte ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Entwicklung der Schullandschaft nach dem Schulkonsens (19. Juli 2011) untersucht und Empfehlungen für eine attraktive Schullandschaft gibt. „Der Elternwille  nach wohnortnahen Schulen des längeren gemeinsamen Lernens muss beachtet werden. Das ist mit den aktuellen Gründungsbedingungen – vor allem im ländlichen Raum – nur schwer möglich“, klagt Beckmann. 

24.09.2014
VBE: Mehr Investitionen dringend erforderlich

„Der VBE begrüßt, dass das Land 2015 mehr in Bildung investiert“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. „Dies darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass u. a. die große Herausforderung Inklusion – nicht nur nach Berechnungen des VBE – deutlich unterfinanziert ist.“

 

10.09.2014
VBE: Bildungschancen durchgängig sichern

„Immer noch hängen die Bildungsinvestitionen von der Schuhgröße der Kinder ab“, so die Kritik von Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW anlässlich des OECD-Bildungsberichts 2014. „Auch wenn der Kita-Besuch der Unter-Sechsjährigen zahlenmäßig auf sehr hohem Niveau liegt, muss für den Anfang der Bildungskarriere deutlich mehr getan werden“, fordert Beckmann.

22.08.2014
VBE: Mehr Besoldungsgerechtigkeit erreicht

„Das vorliegende Verhandlungsergebnis stellt sicher, dass die beamteten Lehrkräfte nicht länger von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgekoppelt werden und mehr Besoldungsgerechtigkeit gesichert ist“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW das Ergebnis der Besoldungsgespräche der vergangenen Nacht. „Für den VBE hatte hohe Priorität, dass im prozentualen Ergebnis für alle Eingangsbesoldungen eine klare 5 vor dem Komma steht.“

19.08.2014
VBE: Beschämendes Zeugnis für NRW

„Auch wenn man weiß, dass die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft interessengeleitet ist, ist das Ergebnis für NRW als bevölkerungsstärkstes Bundesland beschämend“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW die heute vorgestellten Zahlen.

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