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17.05.2019

VBE: Das kann nur mit ausreichend Personal funktionieren

Aktionsplan gegen Diskriminierung und Gewalt an Schulen

Schulministerin Gebauer stellte heute den Aktionsplan gegen Diskriminierung und Gewalt an Schulen vor. „Wir begrüßen präventive Maßnahmen gegen Gewalt. Die Vermittlung von Werten spielt dabei eine entscheidende Rolle. Demokratievermittlung ist auch Gewaltprävention. Allerdings kann das nur mit ausreichend Personal funktionieren. Für die Schulen ist der Ausbau des schulpsychologischen Dienstes ein wichtiger Schritt. Hilfsangebote für Schulen sind notwendig. Entscheidend ist die Stärkung des pädagogischen Personals in der Schule. Wir fordern für jede Schule mindestens eine Landesstelle für Schulsozialarbeit. Das braucht die Praxis und gehört in den Haushalt 2020“, fordert Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

Das Schulministerium plant 100 weitere Stellen für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, um den Kinderschutz zu stärken. „Das ist sehr zu begrüßen. Opfer der Gewalt sind Kinder, Jugendliche und die Pädagoginnen und Pädagogen. Das geht von Cybermobbing bis hin zu verbaler Gewalt, bei der es nicht immer bleibt. In NRW berichtet jede dritte Schulleitung über Gewalt gegen Lehrkräfte“, erklärt der NRW-Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung, Stefan Behlau.

Mit der Landesschüler*innenvertretung NRW spricht sich der VBE gegen Gewalt und für eine konstruktive Debatte aus. Im gemeinsamen Positionspapier fordern die LSV NRW und der VBE NRW, präventive Maßnahmen gegen Gewalt zu unterstützen. „Wenn auch nur mit kleinen Schritten: Langsam kommen die VBE-Forderungen an. Schule hat enorm viel Potential, das durch unzureichende Ressourcen ausgebremst wird“, erklärt Behlau.

 

Hintergrund:

Der VBE hat das Thema „Gewalt in der Schule“ aus der Tabuzone geholt und durch seine eigenen Umfragen in den vergangenen Jahren regelmäßig Debatten angestoßen.

Hier finden Sie unsere Umfragen und das gemeinsame Positionspapier mit der Landesschüler*innenvertretung (LSV NRW)

Die Pressemitteilung des Schulministeriums zum Aktionsplan finden Sie hier.

 


Pressemitteilung 43-2019
Unsere aktuellen Pressemitteilungen:
14.11.2019
VBE: Die Landesregierung muss jetzt liefern

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zur Grundschule stellt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW notwendige Eckpunkte vor, die der angekündigte Masterplan Grundschule beinhalten muss. Für den VBE ist der Haushaltsplan 2020 unvollständig.

„Die Landesregierung muss jetzt ein wertschätzendes Zeichen für die vernachlässigten Grundschulen setzen. Personalmangel erfordert echte Maßnahmen. Es bringt doch nichts, wenn der Finanzminister Stellen in einen Haushalt einstellt, von denen alle vorher wissen, dass sie leerlaufen werden. Aufstieg durch Bildung darf kein Versprechen bleiben, sondern ist ein notwendiger Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft des Landes. Ohne die Stärkung aller Schulformen wird das aber nicht gelingen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

13.11.2019
VBE: Die künftigen Lehrkräfte auch in NRW halten

Wie das Wissenschaftsministerium soeben mitteilte, werden die Studienkapazitäten für das Lehramt in Nordrhein-Westfalen deutlich erhöht.

„Das ist in der Tat ein Schritt in die richtige Richtung und zeigt die Anstrengungen der Schulministerin perspektivisch gegen den Lehrkräftemangel vorzugehen. Natürlich muss das dritte Maßnahmenpaket jetzt gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit enthalten. Es müssen alle Lehrämter gleich attraktiv werden, wenn die jungen Lehrkräfte auch in Nordrhein-Westfalen bleiben sollen. Bei dieser Anstrengung ist die gesamte Landesregierung gefordert, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen und aus NRW ein Land des Aufstiegs durch Bildung zu machen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

12.11.2019
VBE: Das Zusammenspiel läuft nicht mehr rund

Die Halbzeitbilanz der Landesregierung kommentiert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW in seiner heutigen Pressemitteilung.

„Wer mit dem Anspruch antritt, weltbeste Bildung zu ermöglichen und ankündigt, ein Land des Aufstiegs durch Bildung zu schaffen, verspricht Champions League. Zwar zeigte sich zu Beginn bei G9, was geleistet werden kann, wenn ein Team sich einig ist und gemeinsam etwas schaffen will, aber das Zusammenspiel läuft nicht mehr rund. Die Zeit für weitere große Würfe wird immer knapper. Im Haushalt 2020 fehlen notwendige Schritte, was es sehr schwierig macht, in der zweiten Halbzeit noch aufzuholen. Das liegt offenbar nicht an der Schulministerin, die viele Probleme erkennt und signalisiert, diese anpacken zu wollen. Doch Bildung kostet und erfordert ein starkes Zusammenspiel von Ministerpräsident Laschet, Finanzminister Lienenkämper und Schulministerin Gebauer. Nur dann können bis zur nächsten Wahl der Personalmangel, die Digitalisierung, die Inklusion und letztlich die Schullandschaft als Ganzes qualitativ angepackt werden. Die L andesregierung muss sich an ihren Ankündigungen messen lassen – da ist noch viel Luft nach oben“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

11.11.2019
VBE: Schulen brauchen mehr Unterstützung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der ARD-Umfrage zur Digitalisierung eine stärkere Unterstützung der Schulen. Für den VBE sind die schlechten Ergebnisse nicht überraschend. „Es gibt in dieser Frage auch kein Erkenntnisproblem, aber gewaltige Umsetzungsprobleme“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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