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05.09.2018

VBE: Digitale Bildung erfordert eine digitale Ausstattung

Anhörung im Landtag zur digitalen Ausstattung der Lehrkräfte

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der heutigen Anhörung im Schulausschuss, ein angemessenes Konzept zur digitalen Ausstattung der Lehrkräfte vorzulegen und dieses zeitnah umzusetzen. „Einfach vorauszusetzen, dass Lehrkräfte ihre privaten Computer für die Arbeit nutzen, ist spätestens seit der neuen Datenschutzregelung mehr als fragwürdig. Es führt an der Bereitstellung von dienstlichen Computern für Lehrkräfte kein Weg vorbei. Es ist zu prüfen, ob mobile Geräte besonders geeignet sind, da sie flexibel zum Einsatz kommen können“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Der VBE begrüßt, dass die Schulministerin durch die Veranstaltungsreihe zur Digitaloffensive den Dialog mit den Expertinnen und Experten aus der Praxis für ihre Arbeit nutzt. „Frau Gebauer stellte auf der Auftaktkonferenz der ‚Digitaloffensive Schule NRW‘ vollkommen richtig fest, dass wir nicht mehr am Beginn einer neuen Zeitrechnung, sondern bereits mittendrin stehen. Leider wurde zunächst ein Fehlstart hingelegt; der Rumpelstart von LOGINEO NRW ist hierfür ein deutliches Zeichen. Deshalb ist das Ministerium jetzt umso mehr gefordert“, erklärt Behlau. 

Repräsentative Meinungsumfragen des VBE zeigen: Lehrkräfte wollen mediengestützten Unterricht durchführen, aber mangelhafte Ausstattung, fehlende Fortbildungen und unzureichende technische Unterstützung erschweren dies.


Pressemitteilung 72-2018
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12.10.2018
VBE: Auf Bedarfsprognosen müssen Konsequenzen folgen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW hat bereits nach einer Woche über 10.000 Unterschriften für die Petition „Stau auf der A13“ gesammelt. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist überfällig. Die Folge der Sparpolitik ist der Lehrermangel. Laut der gestrigen KMK-Prognose fehlen gerade den Grundschulen die Lehrkräfte, dagegen gibt es für das Gymnasium einen Überhang. Solche Prognosen bringen nichts, wenn keine Konsequenz erfolgt. Wir fordern A13 (EG13) für alle Lehrkräfte aller Schulformen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

11.10.2018
VBE: Bildung und Erziehung gegen Gewalt

Die Schulministerin Yvonne Gebauer kündigte heute im Kölner Stadtanzeiger an, die Gewaltprävention in den Schulen zu stärken. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert deutlich mehr Fachkräfte für diese Aufgabe. „54 zusätzliche Stellen für rund 5500 Schulen sind nicht ausreichend, aber die Richtung stimmt. Ohne zusätzliches Personal können die Schulen die stetig steigenden Aufgaben nur schwer bewältigen. Sinnvoll wäre ein spürbarer Ausbau der Schulsozialarbeit und dessen langfristige finanzielle Sicherung. Bestmögliche Bildung und Erziehung sind der beste Schutz gegen Gewalt und extremistische Strömungen. Das gelingt nur mit ausreichend Personal“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE. 

10.10.2018
VBE: Ankündigungen bekämpfen nicht den Lehrkräftemangel

Heute steht die ungleiche Lehrerbesoldung erneut auf der Tagesordnung des Landtags. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW erinnert an die Ankündigungen von Schulministerin Yvonne Gebauer und Ministerpräsident Armin Laschet, gegen die Gerechtigkeitslücke vorzugehen. „`Zuhören. Entscheiden. Handeln.´ ist nicht nur ein CDU-Slogan, sondern spiegelt auch die Erwartungshaltung der Lehrerinnen und Lehrer wieder, die trotz gleicher Arbeit eine ungleiche Bezahlung erhalten. Nach über einem Jahr schwarz-gelber Schulpolitik liegt nicht einmal ein Zeitplan für die Reformierung der Lehrerbesoldung vor, stattdessen bleibt es bei unklaren Ankündigungen. Der Frust der Lehrkräfte steigt“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

05.10.2018
VBE: Stau auf der A13 beheben

Der Verband Bildung und Erziehung startet am Weltlehrertag die Onlinepetition „Stau auf der A13“ und fordert A13 (EG13) für alle Lehrkräfte aller Schulformen. „Durch die wiederholt folgenlosen Ankündigungen aus der Landespolitik, diese Gerechtigkeitslücke zu schließen, steigt der Frust der betroffenen Lehrerinnen und Lehrer. Die Ignoranz gegenüber den Lehrkräften, die in Zeiten des Lehrkräftemangels sehr deutlich über die Belastungsgrenzen hinaus arbeiten und tägliche eine starke Arbeit in den Grund-, Haupt-, Real-, Sekundar-, Gesamtschulen leisten, ist fast schon unverschämt“, erklärt Stefan Behlau, VBE-Landesvorsitzender.

04.10.2018
VBE: Die Stellenausschreibungen allein bringen nichts

Anlässlich der heutigen Anhörung zum Haushaltsentwurf fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Landesregierung auf, ausreichende Finanzmittel bereitzustellen, um der hauseigenen Lehrerbedarfsprognose wirksam entgegenzusteuern. „Ohne gleichen Lohn für gleiche Arbeit bekommt das Land den Lehrkräftemangel nicht in den Griff. Nach Angaben des Schulministeriums wird es in den nächsten zehn Jahren allein in Nordrhein-Westfalen einen Mangel von 15.000 Lehrkräften für die Grundschulen und für die Sekundarstufe I geben. Der Landesregierung müsste es doch zu denken geben, dass es sich dabei genau um die Lehrämter handelt, die ein deutlich geringeres Einstiegsgehalt aufweisen als alle anderen Lehrämter. Wer ungleichen Lohn für gleiche Arbeit zahlt, darf sich nicht über Personalmangel wundern“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

26.09.2018
VBE: Neue Stellen brauchen auch Bewerberinnen und Bewerber

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt, dass neue Stellen für die Schulen des Landes geschaffen werden sollen und verweist auf den Fachkräftemangel, der bisher nicht ausreichend berücksichtigt wird. „Es klingt zunächst ganz gut: Stellen, um kleinere Klassen und Inklusion zu ermöglichen oder Stellen, um die Integrationsarbeit an Schulen zu stärken. Das große Problem ist jedoch, dass es auf dem Markt zu wenig Lehrkräfte gibt, gerade für den Sekundarbereich I und für die Grundschulen. Das sind genau die Lehrämter mit einem deutlich geringeren Einstiegsgehalt. Was wir weiterhin im Haushalt vermissen ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Nordrhein-Westfalen ist gefragt, hier nötige Anreize zu schaffen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

25.09.2018
VBE: Differenzierte Betrachtung statt Panikmache

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt, dass Schulministerin Yvonne Gebauer die Schreiblernkonzepte der Grundschulen offensichtlich differenziert betrachtet und kein Verbot der umgangssprachlich bezeichneten Methode „Schreiben nach Gehör“ plant. Nach einem Bericht der Rheinischen Post sieht der geplante Masterplan Grundschule vom Schulministerium kein Methodenverbot vor. „Öffentliche Diskussion und Schulpraxis gehen weit auseinander. In Reinform wird die Methode nur extrem selten eingesetzt. Der Fokus sollte jetzt auf der Stärkung der Schulform liegen“, erklärt Anne Deimel, stellvertretende Landesvorsitzende des VBE NRW.

25.09.2018
VBE: Staatlicher Religionsunterricht fördert Frieden und Toleranz

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW spricht sich für einen weiteren Ausbau des islamischen Religionsunterrichtes anlässlich des morgigen Berichts im Schulausschuss zur Einführung des Fachs in Nordrhein-Westfalen aus. „Es gibt bisher nur 241 Lehrerinnen und Lehrer für das Fach, aber 415.000 muslimische Schülerinnen und Schüler. Der Religionsunterricht bietet die Möglichkeit, die eigene Identität und den eigenen Glauben zu entwickeln. Offenheit, Toleranz und Respekt zwischen Menschen und Gesellschaften mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen sieht der Lehrplan vor und das kommt bei der Schülerschaft und ihren Eltern richtig gut an. Auf der Grundlage ist das Fach ein wichtiger Baustein zur Wertevermittlung“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

20.09.2018
VBE: Gesunde Schulen fördern die Bildungsqualität

Die Untersuchung der strukturellen Rahmenbedingungen zur Gesundheitsförderung von Lehrkräften zeigt die Belastungen in der Schule auf und offenbart einen dringenden Handlungsbedarf. „Die Bedingungen sind alles andere als gesundheitsfördernd: Dauernde Belastungsphasen kombiniert mit ständigem Frust über die unzureichende Ausstattung. Zusätzlich sorgt der allgegenwärtige Personalmangel vielerorts für Mehrarbeit. Investitionen in die Gesundheitsförderung können dazu beitragen, den Personalmangel zu verringern und letztlich die Bildungsqualität zu stärken“, erklärt Wibke Poth, stellvertretende Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

19.09.2018
VBE: NRW darf nicht wieder Schlusslicht sein

Anlässlich des Antrags der Grünen zum Grundschulpakt für Nordrhein-Westfalen in der heutigen Landtagssitzung fordert die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Festlegung des gleichen Lohns für gleiche Arbeit für den Haushaltsplan 2019. „Der Grundschulpakt ist ein konstruktiver und greifbarer Beitrag, der aber über die Mehrarbeit den falschen Weg geht. Von der Landesregierung erwarten wir endlich konkrete Aussagen zur Lohnlücke und nicht nur Versprechungen. Die jüngsten Äußerungen von Ministerpräsident Armin Laschet, Lehrkräfte an Grundschulen auf Dauer besser zu besolden, steigern die Erwartung. Während Nordrhein-Westfalen über eine bessere Bezahlung debattiert, ziehen andere Bundesländer an uns vorbei. Unser Bundesland muss attraktiver für Sek I- und Grundschullehrkräfte werden“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

13.09.2018
VBE: Quereinstieg verstärkt Bildungsungerechtigkeit

Anlässlich der heute veröffentlichten Studie „Lehrkräfte im Quereinstieg“ fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW eine fundierte Vorqualifizierung für den Seiteneinstieg. „Kinder von nicht ausgebildeten Seiteneinsteigern unterrichten zu lassen, ist die Folge jahrelanger Fehlplanung. Es ist unfair gegenüber den Schülerinnen und Schüler, denn sie erleben alles andere als eine Chancengerechtigkeit. Der Lehrkräftemangel verschärft die Ungerechtigkeit im Land. Unsere Landesregierung ist gefordert, wenn sie die Berliner Verhältnisse nicht möchte. Vermutlich haben wir sie in einigen Städten bereits“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

11.09.2018
VBE: Alle Kinder verdienen die beste Bildung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der heute vorgestellten OECD-Studie alle Schulen bestmöglich auszustatten. „Einzelne Leuchtturmprojekte, wie die geplanten Talentschulen, tun der jeweiligen Schülerschaft gut, aber sind kein Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit im ganzen Land. Alle Kinder verdienen die beste Bildung. Wir sind deshalb sehr gespannt auf den von Frau Gebauer angekündigten Masterplan Grundschule, der zwingend die dringend nötigen Rahmenbedingungen im Fokus haben sollte. Ohne ausreichend Bücher und Hefte und in zu großen Klassen lernt es sich schwerer. Die Schullaufbahn beginnt in der Grundschule und gerade auf den Anfang kommt es an. Starke Grundschulen erleichtern einen erfolgreichen Bildungsweg und sind der perfekte Ort für gelingende Integration. Es wird Zeit, dies allen Standorten zu ermöglich en“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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