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16.08.2018

VBE: Ohne ausreichend Personal keine weltbeste Bildung

Vorletzter Platz für NRW im INSM-Bildungsmonitor 2018

Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich des heute veröffentlichten Bildungsmonitors stärkere Investitionen. „Es überrascht nicht, dass in NRW statistisch auf eine Lehrkraft überdurchschnittlich viele Schülerinnen und Schüler kommen. Falsche Prognosen und die Lohnlücke zwischen den Schulformen sorgen für einen eklatanten Lehrkräftemangel. Andere Bundesländer erkennen bereits, dass für gleiche Arbeit gleicher Lohn gezahlt werden muss. Die angestrebte weltbeste Bildung benötigt ausreichend Personal“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Im Bereich der Integration erreicht NRW den sechsten Platz. Stefan Behlau: „Trotz schwieriger Bedingungen und Personalmangel leisten die Lehrkräfte eine starke Arbeit. Aus eigenen Umfragen wissen wir, dass die Kolleginnen und Kollegen hochmotiviert sind. Leider geht das auch zu Lasten der eigenen Gesundheit. Der Integrationsort Schule birgt ein großes Potenzial, das mit ausreichend Personal noch optimaler genutzt werden könnte.“

 


Pressemitteilung 67-2018
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12.07.2018
VBE: Bildungspolitik weist Mängel auf

Anlässlich der Zeugnisvergabe vor den Sommerferien stellt die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW der Landesregierung im Fach „Bildungspolitik“ ein Zeugnis aus. „Die Leistung in der Disziplin ‚Personalversorgung‘ entspricht nicht den Anforderungen. Zur Gewinnung neuer Lehrkräfte reichen bunte Plakate nicht aus. Die Freude am Beruf allein ist als Anreiz ungenügend. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit kann zur Erfüllung der Anforderungen für eine ausreichende Lehrerversorgung beitragen. Diese Maßnahme wäre auch eine echte Wertschätzung aller Kolleginnen und Kollegen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

06.07.2018
VBE: Übergangslösung

Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt, dass das Ministerium die Eckpunkte zur Neuausrichtung der schulischen Inklusion endlich vorgestellt hat. Allerdings gibt es weiterhin offene Fragen, die einer dringenden Klärung bedürfen. „Sehr kritisch betrachten wir, dass nach wie vor die Schulform Grundschule nur unzureichend in den Blick genommen wird. Auch für die Grundschulen erwarten wir vergleichbare Qualitätsstandards und verlässliche Personalschlüssel. Sicherlich sind die 600 weiteren Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte in der Schuleingangsphase uneingeschränkt zu begrüßen, sie sind aber keine Notfallkräfte und ersetzen keine sonderpädagogische Expertise oder Lehrkräfte“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

05.07.2018
VBE: Schullandschaft im Wandel

Anlässlich der aktuellen Daten zum Schulwechsel in Nordrhein-Westfalen weist der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW auf die sich verändernde Schullandschaft hin. „Es ist wichtig, eine Entscheidung für das Kind zu treffen. Schularten sind gleichwertig. Kinder sollten nicht unter-, aber auch nicht überfordert werden. Jedoch haben die Eltern erkannt, dass die Durchlässigkeit des dreigliedrigen Systems nicht mehr funktionsfähig ist. Hier ist die Politik gefordert, endlich wirkliche Antworten zu liefern und nicht das Heil in längst abgewählten Strukturen zu suchen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

04.07.2018
VBE: Schulsozialarbeit gehört dauerhaft gesichert

Anlässlich der Nachricht, dass die Schulsozialarbeit bislang nur bis zum Jahresende 2020 gesichert ist, fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW eine dauerhafte Sicherung und einen stärkeren Ausbau der Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen. „Schulsozialarbeit ist Beziehungsarbeit und benötigt Kontinuität. Das ist mit den befristeten Stellen nicht vereinbar. Schulsozialarbeit ist eine wertvolle Schnittstelle zwischen der Schülerschaft, den Eltern und den Lehrkräften. Ein Ausbau der Schulsozialarbeit ist eine der dringend notwendigen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen. Lob dieser Arbeit kommt von allen Parteien, doch die Stellen können nicht durch warme Worte gesichert werden“, erklärt Stefan Behlau, Vorsitzender des VBE.

04.07.2018
VBE: Ohne Personal gelingt keine weltbeste Bildung

Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW erinnert anlässlich des Schulausschusses an die Notwenigkeit, gleichen Lohn für alle Lehrkräfte an allen Schulformen umzusetzen. „Grundschulen und der Sek-I-Bereich leiden spürbar an Lehrermangel. Der Zusammenhang zwischen Lohn und Mangel ist unübersehbar. Nur mit ausreichend Personal kann Nordrhein-Westfalen die angekündigte weltbeste Bildung auf den Weg bringen. Viele Kolleginnen und Kollegen sind an ihrer Belastungsgrenze, weil sie die Versäumnisse der Politik in Zeiten des Lehrermangels durch Mehrarbeit auffangen. Die laufende Lehrer-Werbekampagne bringt nichts ohne ausreichende Anreize“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

03.07.2018
VBE: Stimmen aus der Praxis ignoriert

Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) kritisiert die geplante Erfassung des Unterrichtsausfalls. „Die Erfassung des Unterrichtsausfalls löst nicht das Problem. Vom Wiegen allein wird die Sau nicht fett. Ohne ausreichend Personal kommt es zum Unterrichtsausfall – ganz einfach. Wir benötigen qualitative Maßnahmen gegen den Lehrermangel. Weitere Bestandsaufnahmen helfen nicht“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

02.07.2018
VBE: Volle Flexibilität ohne Personal?

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW kritisiert die angekündigte Flexibilisierung der Öffnungszeiten von Kitas. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges und richtiges Ziel, aber ohne ausreichend Personal und angemessene Arbeitsbedingungen kaum zu leisten. Vielerorts ist der Betreuungsschlüssel nicht angemessen. Zuerst muss das notwendige Personal vorhanden sein, dann kann die Flexibilisierung folgen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

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