StV/KV-LOGO
06.11.2018

VBE: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit hilft gegen Lehrkräftemangel

Lehrerbesoldung heute im Finanzausschuss

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der heutigen Sitzung des Finanzausschusses gleichen Lohn für gleiche Arbeit. “Die ungleiche Bezahlung für die gleichwertige Tätigkeit führte zu einem eklatanten Lehrkräftemangel. Das zeigt die Prognose des Schulministeriums ganz deutlich. Während für die kommenden zehn Jahre ein Personalmangel von 15.000 Lehrkräften für die Sekundarstufe I und für die Grundschulen prognostiziert wird, wird für das Gymnasium ein Personalüberhang von 16.000 Lehrkräften erwartet. Auf eine so dermaßen eindeutige Prognose müssen entsprechende Konsequenzen folgen, doch die bleiben bisher aus”, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Der VBE macht durch seine Onlinepetition “Stau auf der A13” auf die ungleiche Bezahlung aufmerksam und fordert A13 für alle Lehrkräfte aller Schulformen. Hier geht es zur Petition: www.openpetition.eu/!a13

 

Warum Menschen die Petition unterschreiben:

„Ich arbeite als Sonderpädagogin mit A 13 in einer Grundschule und muss sehen, dass meine Kollegen sich extrem abrackern und weniger Geld bekommen als ich.“

„Weil ich sonst Grundschullehrerin geworden wäre.“

„Da ich selbst davon betroffen bin und mittlerweile zahlreiche Gymnasiallehrer unter uns Grundschullehrern als Quereinsteiger arbeiten, die tagtäglich überrascht sind, wie anspruchsvoll und zeitintensiv unsere Arbeit ist und mehrfach bestätigen, dass wir mindestens gleichwertige Arbeit leisten.“

“Mehrere Mitglieder meiner Familie sind Lehrer an verschiedenen Schulformen, ich selbst bin Realschullehrerin. Ich erlebe täglich, dass wir Arbeit im selben Umfang leisten und dafür unterschiedlich bezahlt werden.”

“Wir bilden in der Grundschule die Basis, damit die weiterführenden Schulen "lernfähige" Kinder haben. Warum verdienen wir dann weniger? Ist unsere Arbeit weniger wert?!”


Pressemitteilung 85-2018
Weitere Artikel im Bereich "PM 18"
12.10.2018
VBE: Auf Bedarfsprognosen müssen Konsequenzen folgen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW hat bereits nach einer Woche über 10.000 Unterschriften für die Petition „Stau auf der A13“ gesammelt. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist überfällig. Die Folge der Sparpolitik ist der Lehrermangel. Laut der gestrigen KMK-Prognose fehlen gerade den Grundschulen die Lehrkräfte, dagegen gibt es für das Gymnasium einen Überhang. Solche Prognosen bringen nichts, wenn keine Konsequenz erfolgt. Wir fordern A13 (EG13) für alle Lehrkräfte aller Schulformen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

11.10.2018
VBE: Bildung und Erziehung gegen Gewalt

Die Schulministerin Yvonne Gebauer kündigte heute im Kölner Stadtanzeiger an, die Gewaltprävention in den Schulen zu stärken. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert deutlich mehr Fachkräfte für diese Aufgabe. „54 zusätzliche Stellen für rund 5500 Schulen sind nicht ausreichend, aber die Richtung stimmt. Ohne zusätzliches Personal können die Schulen die stetig steigenden Aufgaben nur schwer bewältigen. Sinnvoll wäre ein spürbarer Ausbau der Schulsozialarbeit und dessen langfristige finanzielle Sicherung. Bestmögliche Bildung und Erziehung sind der beste Schutz gegen Gewalt und extremistische Strömungen. Das gelingt nur mit ausreichend Personal“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE. 

10.10.2018
VBE: Ankündigungen bekämpfen nicht den Lehrkräftemangel

Heute steht die ungleiche Lehrerbesoldung erneut auf der Tagesordnung des Landtags. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW erinnert an die Ankündigungen von Schulministerin Yvonne Gebauer und Ministerpräsident Armin Laschet, gegen die Gerechtigkeitslücke vorzugehen. „`Zuhören. Entscheiden. Handeln.´ ist nicht nur ein CDU-Slogan, sondern spiegelt auch die Erwartungshaltung der Lehrerinnen und Lehrer wieder, die trotz gleicher Arbeit eine ungleiche Bezahlung erhalten. Nach über einem Jahr schwarz-gelber Schulpolitik liegt nicht einmal ein Zeitplan für die Reformierung der Lehrerbesoldung vor, stattdessen bleibt es bei unklaren Ankündigungen. Der Frust der Lehrkräfte steigt“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

05.10.2018
VBE: Stau auf der A13 beheben

Der Verband Bildung und Erziehung startet am Weltlehrertag die Onlinepetition „Stau auf der A13“ und fordert A13 (EG13) für alle Lehrkräfte aller Schulformen. „Durch die wiederholt folgenlosen Ankündigungen aus der Landespolitik, diese Gerechtigkeitslücke zu schließen, steigt der Frust der betroffenen Lehrerinnen und Lehrer. Die Ignoranz gegenüber den Lehrkräften, die in Zeiten des Lehrkräftemangels sehr deutlich über die Belastungsgrenzen hinaus arbeiten und tägliche eine starke Arbeit in den Grund-, Haupt-, Real-, Sekundar-, Gesamtschulen leisten, ist fast schon unverschämt“, erklärt Stefan Behlau, VBE-Landesvorsitzender.

04.10.2018
VBE: Die Stellenausschreibungen allein bringen nichts

Anlässlich der heutigen Anhörung zum Haushaltsentwurf fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Landesregierung auf, ausreichende Finanzmittel bereitzustellen, um der hauseigenen Lehrerbedarfsprognose wirksam entgegenzusteuern. „Ohne gleichen Lohn für gleiche Arbeit bekommt das Land den Lehrkräftemangel nicht in den Griff. Nach Angaben des Schulministeriums wird es in den nächsten zehn Jahren allein in Nordrhein-Westfalen einen Mangel von 15.000 Lehrkräften für die Grundschulen und für die Sekundarstufe I geben. Der Landesregierung müsste es doch zu denken geben, dass es sich dabei genau um die Lehrämter handelt, die ein deutlich geringeres Einstiegsgehalt aufweisen als alle anderen Lehrämter. Wer ungleichen Lohn für gleiche Arbeit zahlt, darf sich nicht über Personalmangel wundern“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

26.09.2018
VBE: Neue Stellen brauchen auch Bewerberinnen und Bewerber

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt, dass neue Stellen für die Schulen des Landes geschaffen werden sollen und verweist auf den Fachkräftemangel, der bisher nicht ausreichend berücksichtigt wird. „Es klingt zunächst ganz gut: Stellen, um kleinere Klassen und Inklusion zu ermöglichen oder Stellen, um die Integrationsarbeit an Schulen zu stärken. Das große Problem ist jedoch, dass es auf dem Markt zu wenig Lehrkräfte gibt, gerade für den Sekundarbereich I und für die Grundschulen. Das sind genau die Lehrämter mit einem deutlich geringeren Einstiegsgehalt. Was wir weiterhin im Haushalt vermissen ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Nordrhein-Westfalen ist gefragt, hier nötige Anreize zu schaffen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

25.09.2018
VBE: Differenzierte Betrachtung statt Panikmache

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt, dass Schulministerin Yvonne Gebauer die Schreiblernkonzepte der Grundschulen offensichtlich differenziert betrachtet und kein Verbot der umgangssprachlich bezeichneten Methode „Schreiben nach Gehör“ plant. Nach einem Bericht der Rheinischen Post sieht der geplante Masterplan Grundschule vom Schulministerium kein Methodenverbot vor. „Öffentliche Diskussion und Schulpraxis gehen weit auseinander. In Reinform wird die Methode nur extrem selten eingesetzt. Der Fokus sollte jetzt auf der Stärkung der Schulform liegen“, erklärt Anne Deimel, stellvertretende Landesvorsitzende des VBE NRW.

25.09.2018
VBE: Staatlicher Religionsunterricht fördert Frieden und Toleranz

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW spricht sich für einen weiteren Ausbau des islamischen Religionsunterrichtes anlässlich des morgigen Berichts im Schulausschuss zur Einführung des Fachs in Nordrhein-Westfalen aus. „Es gibt bisher nur 241 Lehrerinnen und Lehrer für das Fach, aber 415.000 muslimische Schülerinnen und Schüler. Der Religionsunterricht bietet die Möglichkeit, die eigene Identität und den eigenen Glauben zu entwickeln. Offenheit, Toleranz und Respekt zwischen Menschen und Gesellschaften mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen sieht der Lehrplan vor und das kommt bei der Schülerschaft und ihren Eltern richtig gut an. Auf der Grundlage ist das Fach ein wichtiger Baustein zur Wertevermittlung“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

19.09.2018
VBE: NRW darf nicht wieder Schlusslicht sein

Anlässlich des Antrags der Grünen zum Grundschulpakt für Nordrhein-Westfalen in der heutigen Landtagssitzung fordert die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Festlegung des gleichen Lohns für gleiche Arbeit für den Haushaltsplan 2019. „Der Grundschulpakt ist ein konstruktiver und greifbarer Beitrag, der aber über die Mehrarbeit den falschen Weg geht. Von der Landesregierung erwarten wir endlich konkrete Aussagen zur Lohnlücke und nicht nur Versprechungen. Die jüngsten Äußerungen von Ministerpräsident Armin Laschet, Lehrkräfte an Grundschulen auf Dauer besser zu besolden, steigern die Erwartung. Während Nordrhein-Westfalen über eine bessere Bezahlung debattiert, ziehen andere Bundesländer an uns vorbei. Unser Bundesland muss attraktiver für Sek I- und Grundschullehrkräfte werden“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

13.09.2018
VBE: Quereinstieg verstärkt Bildungsungerechtigkeit

Anlässlich der heute veröffentlichten Studie „Lehrkräfte im Quereinstieg“ fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW eine fundierte Vorqualifizierung für den Seiteneinstieg. „Kinder von nicht ausgebildeten Seiteneinsteigern unterrichten zu lassen, ist die Folge jahrelanger Fehlplanung. Es ist unfair gegenüber den Schülerinnen und Schüler, denn sie erleben alles andere als eine Chancengerechtigkeit. Der Lehrkräftemangel verschärft die Ungerechtigkeit im Land. Unsere Landesregierung ist gefordert, wenn sie die Berliner Verhältnisse nicht möchte. Vermutlich haben wir sie in einigen Städten bereits“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

11.09.2018
VBE: Alle Kinder verdienen die beste Bildung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der heute vorgestellten OECD-Studie alle Schulen bestmöglich auszustatten. „Einzelne Leuchtturmprojekte, wie die geplanten Talentschulen, tun der jeweiligen Schülerschaft gut, aber sind kein Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit im ganzen Land. Alle Kinder verdienen die beste Bildung. Wir sind deshalb sehr gespannt auf den von Frau Gebauer angekündigten Masterplan Grundschule, der zwingend die dringend nötigen Rahmenbedingungen im Fokus haben sollte. Ohne ausreichend Bücher und Hefte und in zu großen Klassen lernt es sich schwerer. Die Schullaufbahn beginnt in der Grundschule und gerade auf den Anfang kommt es an. Starke Grundschulen erleichtern einen erfolgreichen Bildungsweg und sind der perfekte Ort für gelingende Integration. Es wird Zeit, dies allen Standorten zu ermöglich en“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

05.09.2018
VBE: Digitale Bildung erfordert eine digitale Ausstattung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der heutigen Anhörung im Schulausschuss, ein angemessenes Konzept zur digitalen Ausstattung der Lehrkräfte vorzulegen und dieses zeitnah umzusetzen. „Einfach vorauszusetzen, dass Lehrkräfte ihre privaten Computer für die Arbeit nutzen, ist spätestens seit der neuen Datenschutzregelung mehr als fragwürdig. Es führt an der Bereitstellung von dienstlichen Computern für Lehrkräfte kein Weg vorbei. Es ist zu prüfen, ob mobile Geräte besonders geeignet sind, da sie flexibel zum Einsatz kommen können“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

05.09.2018
VBE: Digitale Bildung erfordert eine digitale Ausstattung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der heutigen Anhörung im Schulausschuss, ein angemessenes Konzept zur digitalen Ausstattung der Lehrkräfte vorzulegen und dieses zeitnah umzusetzen. „Einfach vorauszusetzen, dass Lehrkräfte ihre privaten Computer für die Arbeit nutzen, ist spätestens seit der neuen Datenschutzregelung mehr als fragwürdig. Es führt an der Bereitstellung von dienstlichen Computern für Lehrkräfte kein Weg vorbei. Es ist zu prüfen, ob mobile Geräte besonders geeignet sind, da sie flexibel zum Einsatz kommen können“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

03.09.2018
VBE: Kritik aus der Praxis ernster nehmen

Anlässlich der Bertelsmann-Studie zur Entwicklung der Inklusion in Nordrhein-Westfalen weist die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW daraufhin, dass die Politik die Sorgen und die Kritik aus der Praxis ernster nehmen muss. „Inklusion kann nicht nur beschlossen, sondern es müssen auch die nötigen Bedingungen dafür geschaffen werden. Es ist weiterhin überfällig, die Praxiserfahrung der Schulen anzuerkennen und verstärkt sonderpädagogische Lehrkräfte auch in den Regelschulen einzusetzen, um besser auf die Heterogenität der Schülerschaft eingehen zu können“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

24.08.2018
VBE: Jede grundständig ausgebildete Lehrkraft zählt

Anlässlich der heute vorgestellten Maßnahmen gegen den Lehrkräftemangel fordert die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW die überfällige Maßnahme des gleichen Lohns für gleiche Arbeit. „Uns wurde heute ein Bündel an Maßnahmen präsentiert. Lehrkräfte flexibel auf die Schulformen zu verteilen, das ist die beste der schlechten Notlösungen. Es bleibt aber eine Notlösung. Es müssen jetzt Maßnahmen umgesetzt werden, um das hausgemachte Problem langfristig zu lösen. Wir fordern ab sofort gleichen Lohn für gleiche Arbeit, um ausreichend Menschen für das Grundschul- und Sek I-Lehramt zu begeistern. Ausreichend ausgebildetes Personal kriegen wir nur durch verlockende Anreize, dazu gehören auch angemessenen Arbeitsbedingungen. Jede grundständig ausgebildete Lehrkraft zählt“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

23.08.2018
VBE: Eltern können den Schulstart erleichtern

In Nordrhein-Westfalen beginnt kommende Woche für rund 156.200 Kinder die Schullaufbahn. „Eltern können ihren Kindern den Start erleichtern. Ein gesundes Frühstück, der richtige Schulranzen und den Schulweg vorher trainieren sind nützliche Starthilfen. Versüßt wird der erste Tag traditionell durch die Schultüte, die auch praktische Kleinigkeiten für den Schulalltag enthalten sollte“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

21.08.2018
VBE: Zeit für qualitative Lösungen

Anlässlich des Beginns des neuen Schuljahres in der kommenden Woche fordert die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW qualitative Lösungen für den Lehrermangel. „Nur mit ausreichend Personal können die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie die Digitalisierung, die Inklusion und die Integration, erfolgreich angepackt werden“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW. Den Seiteneinstieg als Lösung bewertet der VBE kritisch. „Wenn schon Seiteneinstieg, dann zwingend mit vorheriger Qualifizierung. Parallel zum Unterricht die Pädagogik und die Didaktik zu lernen, ist nicht fair gegenüber den Seiteneinsteigern, geht zu Lasten der Unterrichtsqualität und belastet die Kollegien“, sagt Behlau.

16.08.2018
VBE: Ohne ausreichend Personal keine weltbeste Bildung

Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich des heute veröffentlichten Bildungsmonitors stärkere Investitionen. „Es überrascht nicht, dass in NRW statistisch auf eine Lehrkraft überdurchschnittlich viele Schülerinnen und Schüler kommen. Falsche Prognosen und die Lohnlücke zwischen den Schulformen sorgen für einen eklatanten Lehrkräftemangel. Andere Bundesländer erkennen bereits, dass für gleiche Arbeit gleicher Lohn gezahlt werden muss. Die angestrebte weltbeste Bildung benötigt ausreichend Personal“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

12.07.2018
VBE: Bildungspolitik weist Mängel auf

Anlässlich der Zeugnisvergabe vor den Sommerferien stellt die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW der Landesregierung im Fach „Bildungspolitik“ ein Zeugnis aus. „Die Leistung in der Disziplin ‚Personalversorgung‘ entspricht nicht den Anforderungen. Zur Gewinnung neuer Lehrkräfte reichen bunte Plakate nicht aus. Die Freude am Beruf allein ist als Anreiz ungenügend. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit kann zur Erfüllung der Anforderungen für eine ausreichende Lehrerversorgung beitragen. Diese Maßnahme wäre auch eine echte Wertschätzung aller Kolleginnen und Kollegen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

06.07.2018
VBE: Übergangslösung

Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt, dass das Ministerium die Eckpunkte zur Neuausrichtung der schulischen Inklusion endlich vorgestellt hat. Allerdings gibt es weiterhin offene Fragen, die einer dringenden Klärung bedürfen. „Sehr kritisch betrachten wir, dass nach wie vor die Schulform Grundschule nur unzureichend in den Blick genommen wird. Auch für die Grundschulen erwarten wir vergleichbare Qualitätsstandards und verlässliche Personalschlüssel. Sicherlich sind die 600 weiteren Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte in der Schuleingangsphase uneingeschränkt zu begrüßen, sie sind aber keine Notfallkräfte und ersetzen keine sonderpädagogische Expertise oder Lehrkräfte“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

Grafik: VBE NRW
Ihre Qualifizierung vor Ort

Termine, Orte und Anmeldung

Grafik: VBE NRW
Versetzungsverfahren

22.11.18, 15-17 h, 0231 425757 22

didacta
Messe Köln

19. - 23.02.19

Grafik: KK design
Schule heute

Ausgabe November 2018


URL dieses Artikels:
http://www.vbe-nrw.de/menu_id/660/content_id/5414.html

VBE-Bezirksverbände

Arnsberg Detmold Düsseldorf Köln Münster

copyright © 2001 - 2018 Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW